Die Wanderung zu den vier Seen bei Kufstein

Unsere ganze Familie begeistert sich für Wandertouren. In unserem letzten Wanderurlaub in Tirol haben wir eine Wanderroute mit unseren Kleinsten gemacht. Der jüngste Sohn ist sieben Jahre alt, seine ältere Schwester ist acht und sie waren zum ersten Mal beim Wanderurlaub in Tirol dabei.

Als Wanderroute haben wir die „Vier Seen Wanderung“ bei Kufstein ausgewählt. Es handelt sich um eine sehr leichte Wanderung, die allerdings etwa vier Stunden dauert. Start der Wanderung war unser Ferienhaus.
Wanderurlaub in Tirol führt uns immer wieder in neue, unbekannte Gebiete und ist außerordentlich abwechslungsreich. Mit Orangensaft und Schokokeksen für eine kleine Rast gerüstet, konnten wir unsere Kinder dann auch zum Wandern motivieren.
Der Start der Route liegt in Kufstein-Morsbach bei einigen Reitställen. Wir gingen, wie wir es vorhatten, an den schönen Reitställen vorbei und verschwanden im angrenzenden Wald, steil bergauf. Als wir den ersten See, den Pfrillsee, erreichten, gönnten wir uns eine kurze Ruhepause, um die Schönheit des Waldsees zu würdigen. Wir genossen unseren ersten gemeinsamen Wanderurlaub in Tirol sehr. Umrandet von dichtem Baumwuchs und bewaldeten Hügeln bot der versteckte See ein harmonisches Bild.

Wanderurlaub in Kufstein in Tirol

Wanderurlaub in Kufstein in Tirol

Die Wanderroute führte uns weiter, dicht am See vorbei und wir genossen das Wandern auf den weichen, moosigen Waldwegen zum Längsee. Auch der Längsee ist von Bäumen umgeben und bietet einen wunderbaren Anblick. An seinem Ufer wanderten wir weiter, und erreichten den Hechtsee. Die Kinder fanden, dass sie sich nun einige Schokokekse und einen Becher Saft verdient hätten. So machten wir einen kurzen Halt. Der Wanderurlaub in Tirol machte unseren Kindern viel Spaß und sie entdeckten ihre Freude am Wandern.
Dem Waldweg weiter folgend, erreichten wir den naturgeschützten Egelsee und hatten damit die letzte Station unseres Ausflugs erreicht. Noch einen Blick durch die Bäume auf den verträumten See und dann traten wir wieder den Heimweg zu unserem Ferienhaus an. Wanderurlaub in Tirol gehört seitdem zu unseren schönsten, gemeinsamen Urlaubsaktivitäten.

Autor: Angelika aus Marburg

 

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Radurlaub im Allgäu – mit dem E-Bike um den Forggensee

Ich bin ja eher der gemütliche Mensch, besonders im Urlaub. Daher bin ich seit Jahren eine begeisterte Radfahrerin. Denn mit dem Rad lässt sich die Landschaft wunderbar erkunden. Es ist nicht so mühsam wie zu Fuß und ich komme auch in meinem langsamen Tempo ganz schön herum.
Gerade sind wir aus dem Oberallgäu zurück. Dort haben wir uns wieder einmal im Königswinkel eine Ferienwohnung gemietet und waren fast nur mit dem Rad unterwegs. Das Schöne ist, dass es rund um den Forggensee keine richtigen Berge zu bezwingen gibt. Nur Hügel mit moderater Steigung. Genau das Richtige für mich, die an Bergstrecken immer fast verzweifelt. Vor allem, seit ich Probleme mit dem Knie habe. Und damit bin ich schon beim Thema. Unser Fahrradverleih hatte dieses Jahr ein besonderes Highlight für uns: Elektro-Fahrräder. Zuerst wollte ich die nicht ausprobieren, ich hatte mir Gott weiß was darunter vorgestellt und Angst gehabt, ich könne damit nicht rechtzeitig bremsen, würde zu schnell werden und das Gerät nicht unter Kontrolle haben. Doch dann siegte die Neugier und ich fuhr meine Runden über den Parkplatz.
Was für ein Luxus! Das Rad fährt praktisch wie von selbst. Auch Steigungen nahm ich damit beinahe so mühelos wie ein Radprofi. Treten muss man dabei zwar immer noch selbst, aber es ist, als wenn einen eine hilfreiche Hand anschieben würde. Damit ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen. Jetzt konnte ich Flachlandtirolerin doch endlich auch mal hügeligeres Terrain per Rad erkunden und längere Touren planen!
Und das haben wir auch gemacht. Wir sind rund um das Dreiländereck gefahren, um den Forggesee und sogar zur Ruine Falkenstein in Pfronten. Einen Radurlaub im Allgäu kann ich wirklich jedem empfehlen. Und diese neuen E-Bikes ganz besonders!

Autor: Beate aus Rostock

 

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Golfen für Einsteiger – vom Filmklischee zum Lieblingssport

Golf hat mich schon immer fasziniert. Ich wusste nur nicht, wie ich es anstellen sollte, auch zu dieser High Society zugelassen zu werden.
Antworten auf diese Fragen bekam ich ausgerechnet mitten im Nirgendwo. Nämlich im oberen Isartal zwischen Vorderriß und Krün. In dieser Gebringsidylle hatten meine Familie und ich eine Ferienwohnung gemietet, weil wir wandern gehen wollten. Und was fand ich etwas außerhalb von Krün? Einen Golfplatz! Mitten im Isartal zwischen Fichten und Bergwiesen! Das musste ich mir aus der Nähe ansehen! Ich wurde angenehm überrascht, denn die meisten Golfer dort waren ganz normale Menschen wie du und ich. Das mit dem Sport für die oberen Zehntausend musste ein Klischee sein. Ich wurde vom Personal freundlich empfangen und bekam ein Angebot für einen kostenlosen Schnupperkurs. Die Ausrüstung konnte ich vor Ort ausleihen. An Kleidung wurde auch nichts Spezielles verlangt, bequeme Sportsachen eben. Überhaupt ist Golfen für Einsteiger kein Hexenwerk – aber Vorsicht, es macht süchtig!

Auch Einsteiger finden sich schnell beim Golf zurecht

Als ich zum ersten Mal die Driving Range, also das Übungsgelände betrat, war mir noch etwas mulmig. Aber nach der Anleitung eines kompetenten Angestellten war die Aufregung verflogen und ich machte mich begeistert an meinen ersten Eimer Golfbälle, um den Abschlag zu üben. Das ist schwerer, als es aussieht. Ich habe viele Löcher in die Luft geschlagen, bis es halbwegs klappte.
Trotzdem ist nicht bei dem einen Eimer geblieben. Ich habe diesen Urlaub noch viele geleert. Inzwischen habe ich auch hier zu Hause einen Golfclub gefunden und spiele dort regelmäßig.

Autor: Michael aus Wuppertal

 

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Mit dem Moutainbike ins Allgäu

Das Allgäu ist mein spezielles Downhill-Paradies. Hier geht’s wirklich über Stock und Stein. Je nach Schwierigkeitsgrad und Länge bin ich dabei schon mal ganzen Tag unterwegs. Der Reiz liegt zum einen in den abwechslungsreichen Strecken. Und zum anderen ist das Angebot an Touren für das Mountainbike im Allgäu ungeheuer groß. Ich komme jetzt seit vier Jahren dorthin und habe immer noch nicht alles ausprobiert.
Am liebsten sind mir dabei die Guided Tours, also geführte Touren mit dem Mountainbike. Da ich von weiter weg komme, ist es praktisch, dass ich bei dieser Tour alles im Voraus buchen kann. Bike und Ausrüstung werden bei Bedarf gestellt und der Führer kümmert sich um die Routenplanung und die Gruppeneinteilung. Mir bleibt nur noch das Aufsteigen und Genießen.
Letzten Sommer hatte ich mir etwas Besonderes gegönnt und eine mehrtägige Tour mit Hüttenübernachtung gebucht. Das war besonders cool, weil es dabei zwei Tage lang volles Programm gab. Wir fuhren zu sechst mit den Bikes hinauf zur Grüntenhütte. Dort haben wir uns eingerichtet und etwas gegessen. Danach standen kleinere Entdeckungsreisen auf eigene Faust oder Techniktraining auf dem Programm. Zum Abschluss des Tages gab’s eine nette Männerrunde am Lagerfeuer. Richtig urig war das. Am nächsten Morgen mussten wir leider recht früh aus den Federn und wieder ‘rauf aufs Bike. Spätestens da war die Müdigkeit vergessen. Das Panorama war der absolute Hit! Ein Sommermorgen auf den Bergen ist einfach nur schön. Wir haben dann eine ausgiebige Halbtagestour durch die Berge gemacht, dann waren wir noch eine Nacht auf der Hütte. Am nächsten Morgen ging es wieder hinunter ins Tal.

So eine geführte Mountainbike-Tour sollte jeder mal ausprobieren. Es macht einen Riesenspaß!

Autor: Christian aus Frankfurt

 

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Trekkingreisen – der individuelle Weg in die unberührte Natur

Eine Trekkingreise (engl.: Wilderness Backpacking) ist eine mehrtägige oder mehrwöchige Tour durch unbewohntes oder relativ dünn besiedeltes Gebiet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem intensiven Naturerlebnis fernab der Zivilisation.
Trekkingreisen liegen seit einigen Jahren voll im Trend. Die Reisenden lockt einerseits das Abenteuer und andererseits die Erfahrung, aus unserer modernen Welt auszubrechen und für einige Zeit allen Komfort hinter sich zu lassen. Viele Reisebüros haben inzwischen auf die steigende Nachfrage reagiert und bieten eine große Auswahl an Trekkingtouren an. Auch private Anbieter haben sich zunehmend auf diese Individualreisen spezialisiert. Das Angebot reicht heute von Wildwassertouren im Gebirge und Wildniscamps in Schweden über Pilgerreisen bis hin zu ausgefallenen Themen wie Schlittenhundetouren oder Wanderungen durch Burma, die Mongolei oder die Sahara. Jede Reise ist anders und ein einzigartiges Erlebnis.

Mitten durch tolle Landschaften: Naturverbundenheit beim Trekking

 

Voraussetzung für Trekkingreisen sind vor allem körperliche Gesundheit und Fitness. Das Reisen mit Gepäck zu Fuß über unwegsames Gelänge oder über lange Strecken per Rad hat es in sich. Daher ist eine gewisse Grundkondition bei diesen Touren unbedingt erforderlich. Wanderungen in bergigem Gelände oder auf Gletschern erfordern außerdem Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Eine gute Ausrüstung und sorgfältige Planung gehören ebenfalls dazu.
Da eine Trekkingreise entweder zu Fuß, per Kanu oder Rad unternommen wird, beschränkt sich das Equipment dabei auf das Allernötigste. Ein Zelt, Schlafsack und Kochgeschirr machen den Großteil des Gepäcks aus. Hinzu kommen noch Kartenmaterial, ein paar Kleidungsstücke zum wechseln sowie Proviant, Waschzeug und ein gut ausgestattetes Erste-Hilfe-Set.

Autor: Philip aus Kassel

 

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Wandern im Harz – immer wieder ein atemberaubendes Naturerlebnis

Der Harz gehört zu den schönsten deutschen Mittelgebirgen und ist unser Geheimtipp aller Reiseangebote für Wanderer. Meine Frau und ich lieben diese Gegend, weil es hier noch viel unberührte Natur zu entdecken gibt. Außerdem ist der Harz längst nicht so überlaufen wie der Bayerische Wald oder das Allgäu. Dafür hat er aber mindestens eben soviel zu bieten.

Die meisten kennen wahrscheinlich den berühmten Harzer Hexensteig, der von Osterode über den Brocken nach Thale führt. Auch der Karstwanderweg und der Förstersteig sind vielen noch ein Begriff. Aber wie wäre es denn zur Abwechslung mal mit dem Oberharzer Wasserregal? Das raffinierte System aus Dämmen und Kanälen diente einst dazu, die im Bergbau genutzten Wasserräder zu betreiben. Die Wanderung führt rund durch das Gebiet an unzähligen Gräben, Teichen und Bächen entlang. Viele Informationstafeln berichten über die Geschichte der Anlage. Sie ist übrigens seit kurzem UNESCO Weltkulturerbe.
Ein jüngerer Wanderweg ist der Selketal-Stieg. Ihn gib es erst seit 2006, aber er gehörte trotzdem von Anfang an zu meinen Favoriten. Denn er erschließt auf über 65 Km Länge das landschaftlich sehr reizvolle Gebiet der Selke, des gleichnamigen Flusses. Der Stieg führt durch die lieblichen Flussauen und bietet dem Wanderer einen ungestörten Einblick in die heimische Natur. Als Krönung lädt die Burg Falkenstein zu einem abschließenden Besuch ein. Von dort können die Wanderer weit über das ganze Selketal blicken und die schöne Landschaft von oben bewundern. Für mich gilt der Selketal-Stieg damit als echter Geheimtipp unter Wanderern.

Autor: Bernd aus Langen

 

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Alle Wege führen nach Rom – oder auch nach Venedig…

So zumindest in unserem Fall. Unser diesjähriger Urlaub sollte uns wieder einmal nach „Bella Italia“ führen und uns zwei Wochen voller neuer kultureller Eindrücke, beeindruckender Architektur, romantischer Abendessen, entspannender Spaziergänge, atemberaubenden Sonnenuntergängen am Meer und Unzähligem mehr bescheren. Seit meinen Kindertagen fahren wir alle paar Jahre nach Italien und wurden noch nie enttäuscht.

Dieses Jahr fiel uns die Entscheidung, welche Stadt wir uns anschauen wollten, was wir dort machen wollten und vorallem wie und wo wir diesmal unterkommen wollten – bei dieser großen Auswahl an fantastischen Städten, Sehenswürdigkeiten und Unterkünften, die Italien zu bieten hat – wahrlich nicht leicht.

Zuletzt wurde abgestimmt und die Wahl fiel auf eine Städtereise nach Rom und Venedig. Die Idee war, beide Städte etwas intensiver kennenzulernen, indem wir für jede Stadt eine ganze Woche einplanten. Eine Woche, in der wir die Stadt etwas genauer unter die Lupe nehmen konnten. Jenseits von ausgetretenen Touristenpfaden, wollten wir die beiden Städte auf unsere Weise erkunden, uns berauschen an der einzigartigen Architektur, verzaubert werden von der römischen Kultur, die Energie der Stadt und ihrer Umgebung aufsaugen, uns verirren in kleinen Gassen, die Seele baumeln lassen zu den Klängen des Landes, uns bei einem Glas Rotwein von der italienischen Küche verführen lassen und uns einfach treiben lassen und sehen, wo wir landen.

Eine der berühmten Wasserstraßen von Venedig

Darüberhinaus sollte sich diese Jahr noch etwas ändern: unsere Unterkunft. Früher, als Kind, waren wir immer auf einem Zeltplatz, sei es direkt am Meer oder sei es mitten im Wald, unser Zuhause war der Zeltplatz, von dem aus wir dann Tagesausflüge unternahmen. Heute, als Erwachsene, liebe ich das Zelten immer noch genauso und dennoch wollten wir diesmal lieber auf Schlafsack, Isomatte, Campingkocher & Co verzichten. Unser Wunsch war, den Luxus von den eigenen vier Wänden auch in unserem Urlaub genießen zu können. Also entschlossen wir uns für eine Ferienwohnung Venedig von Privat. So konnten wir für eine Woche ungestört in unserem „eigenen Zuhause“ leben, und von dort aus in Ruhe die Stadt erkunden. In beiden Arpartments fühlten wir uns sehr wohl und auch unsere Ferienwohnung Rom war gemütlich und häuslich eingerichtet und der perfekte Ort, um nach einem langen Tag die Tür hinter sich zu zu machen.

Autor: Bethula

 

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Radfahren im Floridaurlaub

Fahrradfahren ist etwas für die ganze Familie. Gerade im Urlaub bietet sich oft eine Fahrradtour an.

Die USA ist nicht unbedingt als ein besonders fahrradfreundliches Land bekannt. Die Wege sind meist zu weit um mit dem Fahrrad zurückzulegen. So sind man Fahrradfahrer selten und werden daher oft bei den Amerikanern als Gefahr im Straßenverkehr gesehen. Zugegeben, ich wollte nun auch nicht auf den mehrspurigen Straßen mit meinem Fahrrad unterwegs sein.

Immer gut ausgeschildert: Die Fahrradwege auf Sanibel

Doch in Florida gibt es die eine oder andere Ausnahme. So kann man am Strand der Daytona Beach mit dem Fahrrad fahren (der harte Sand ermöglicht dies). Ein weiteres Fahrradparadies ist die kleine Insel Sanibel an der Golfküste Floridas. Für den Urlaub auf Sanibel, gehört eine Fahrradtour mit aufs Programm. Die gutausgebauten Fahrradwege auf Sanibel laden regelrecht dazu ein, sich aufs Rad zu schwingen. Manche Stücke des Naturschutzgebietes lassen sich auch nur mit dem Fahrrad, nicht mit dem Auto, erkunden. In der Hochsaison kommt man sogar mit dem Fahrrad schneller voran als mit dem Auto. Das liegt daran, dass der gesamte Verkehr auf Sanibel und der Nachbarinsel Captiva über nur eine Hauptstraße führt, an der sich Restaurants und Geschäfte entlang reihen. Der Fahrradfahrer hat auf der Insel immer Vorfahrt.

Fahrräder gibt es auf den meisten Ferienanlagen zu mieten, manchmal stellt der Vermieter der Ferienwohnung sogar Fahrräder seinen Gästen zur Verfügung. Bietet die Ferienanlage die Vermietung von Fahrrädern nicht an, so können diese sogar mit Zubehör (beispielsweise Babysitz)stundenweise oder wochenweise beim Fahrradverleih auf dem Periwinkle Way (Sanibels Hauptstraße) gemietet werden.

Autor: Diana aus Frankfurt

 

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Kitesurfen lernen – großer Spaß für jedermann und -frau

Ich möchte euch heute etwas über das Kitesurfen erzählen.

Beim Kiten steht man auf einer Art kleinem Surfbrett (Board) und lässt sich von einem Lenkdrachen (Kite) ziehen. Der Kite ist über den Bar und einen Hüftgurt (Trapez) mit dem Kiter verbunden. Dadurch benötigt er weniger Kraftaufwand, um den Kite zu halten, als beispielsweise beim Wakeboarden, wo der Kite direkt in der Hand gehalten wird. Gesteuert wird durch Gewichtsverlagerung auf dem Board und mit dem Bar durch Richtungsänderung des Drachens.

Ich behaupte, dass jeder gesunde Mensch Kitesurfen lernen kann. Klar, werden sich einige damit schwerer tun als andere, aber mit Geduld und Spaß an der Sache klappt es irgendwann bei allen.

Ratsam ist auf jeden Fall, bei einem Lehrer Kitesurfen zu lernen. Auf eigene Faust wird man dabei schnell ein Gefahr für sich und andere.

In einer Surfschule gibt es meistens gute Angebote fürs Kitesurfen. Einfach mal bei den Surfspots am Strand nachfragen. Neben Grund- und Aufbaukursen gibt es oft auch Schnupperkurse, wo ein erster Eindruck vom Kiten vermittelt wird. Dabei merkt ihr dann recht schnell, ob ihr mit diesem Sport warm werdet oder nicht. Der Grundkurs vermittelt dann alles Wissenswerte zum Thema Ausrüstung und Technik. Also Auf- und Abbau des Kites, Sicherheitsregeln, Verhalten im Notfall und so weiter. Dann folgt der praktische Teil, wo es mit Startübungen und den ersten Metern Fahrt richtig zur Sache geht. Wenn ihr das alles gemeistert habt, dürft ihr selbstständig üben. Meist folgt hier ein Aufbau- oder Intensivkurs, um das Gelernte zu vertiefen und an der Technik zu feilen.

Wer sich nach den Kursen immer noch nicht ganz sicher ist, kann auch noch einige Stunden Einzelunterricht nehmen und beim betreuten Kiten mit dem Trainer seine Runden drehen, bis alles sitzt.

Autor: Philip aus Kassel

 

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Unser erster Radurlaub in der Toskana

Wir sind im Urlaub eher aktiv, also nicht die typischen Strandhocker. Das macht uns ganz kribbelig. Darum erkunden wir die Umgebung um die Ferienwohnung herum gerne mit dem Fahrrad. In Deutschland ging das wunderbar, jetzt haben wir es das erste Mal in der Toskana ausprobiert.

Wir hatten uns eine Ferienwohnung in Prategiano, einem Dorf in der oberen toskanischen Maremma, gemietet. Ringsum wartete die einzigartige Landschaft nur darauf, von uns erkundet zu werden.
In der hügeligen Landschaft herrscht auf den Straßen ein ständiges Auf- und Ab. Aber da selbst die Panoramastraßen kaum befahren sind, können Radtouristen dort ruhig und unbeschwert ihrer Wege ziehen. Die Aussicht von den Hügeln auf das blaue Meer und die vorgelagerten Hügelketten entschädigt mehr als genug für die ausgestandenen Strapazen bei der Hochfahrt. Mein Mann und ich sind zwar körperlich fit, aber nicht derart durchtrainiert, dass wir das alles mühelos gemeistert hätten. Wir haben uns hübsch viel Zeit gelassen und oft einfach mal haltgemacht am Straßenrand um Fotos zu schießen oder im Schatten eines Baumes die Ruhe der Landschaft ringsum auf uns wirken zu lassen.

Fahrrad Radtour Toskana Urlaub

Kleine Pause bei unserer Fahrradtour durch die Toskana

Der Radurlaub in der Toskana ist wie im Flug vergangen. Es gibt so viele schöne Radtouren rund um Prategiano. Wir waren meist den ganzen Tag unterwegs. Wir haben dabei auch viele schöne alte Dörfer, Kirchen und andere Sehenswürdigkeiten besichtigt. Übrigens kann man in den Dörfern auch richtig gut essen. Und da die Maremma ein Weinbaugebiet ist, gibt es zum Essen auch gleich den ein oder anderen guten Tropfen dazu.

Autor: Diana aus Frankfurt

 

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