Bei einer Kletterwoche in Champéry geht´s meistens aufwärts

Wer wie ich im Urlaub einfach nicht still sitzen kann, dem sei eine Kletterwoche in Champéry in den Schweizer Alpen ans Herz gelegt. Champéry ist ein ausgesprochener Urlaubsort im Wallis, wo es im Winter brummt wie in einem Bienenstock. Unterkünfte gibt es reichlich im Sommer und für jeden Geldbeutel. Südlich von Genf gelegen treffen sich in der schneefreien Zeit Mountain- und Trail-Biker hier sogar zur Weltmeisterschaft und halt die Kletter-Verrückten wie ich. Aber mal ehrlich: Was ist eine toll ausgestattete Kletterwand in Hamburg gegen das “Kraxeln” am Felsen, in der frischen Luft und inmitten dieses gewaltigen Bergpanoramas? Grüne Hänge wechseln hier mit massiven Gesteinswänden und sowohl bei Sonnenschein als auch bei tief hängenden Wolken (immerhin liegt die Kletterwand 1500m hoch) ist der Ausblick bombastisch. Champéry bietet seinen Gästen einen 40 m hohen Felsen aus Kalkstein, versehen mit verschiedenen Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade zwischen 3+ bis 7b. Sogar an Familien mit Kindern wurde dabei gedacht und einfacherer Varianten angelegt. Früh übt sich was ein Meister werden will! Und wer sich lieber in erfahrene Hände begibt, dem sei die geführte Kletterwoche des ortsansässigen Sportclubs Onu empfohlen. Angefangen von den wichtigen Einweisungen auch in Sicherheitsgeschichten wie das Sichern des Partners, dem “Trocken-Üben” an der vereinseigenen Kletterwand bis hin zu den geführten Kletterausflügen auf dem Barme hat man in der Gruppe viel Spaß. Auch ohne Vorkenntnisse hat man so bei bester Betreuung schon bald das erste Erfolgserlebnis. Aber ausprobieren müsst Ihr’s schon selbst!

Autor: Philip aus Kassel

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Schneeschuhtouren – anspruchsvolle Erlebniswanderungen im Winter

Die Hauptwanderzeit sparte bisher den Winter aus. Durch Eis und Schnee werden die Wege für Wanderschuhe oft unpassierbar und ein Vorwärtskommen ist wenn überhaupt, dann nur noch unter großen Mühen möglich. Seit einigen Jahren ist jedoch das Schneeschuhwandern immer mehr im Kommen und bricht mit den alten Traditionen. Plötzlich erfreut sich ausgerechnet der Winter als Wandersaison großer Beliebtheit. Und die Zahl der schneeschuhbewährten Naturfreunde wächst stetig weiter. Woran liegt das nur?
Nun, zum einen hat eine Landschaft im Winter einen ganz besonderen Reiz. Schnee und Eis erzeugen ein ganz eigenes Bild von Wäldern, Bergen und Flüssen. Glitzernde Eiskristalle, bizarre Eisskulpturen und weite, unberührte Schneefelder lassen das Herz des Wanderers höher schlagen. Zum anderen bietet das Schneeschuhwandern ganz andere Herausforderungen, als übliche Wanderungen auf Wegen und Stegen. Das Gehen fällt wesentlich schwerer. Mit Schneeschuhen ist die übliche federnde Leichtigkeit des Wanderns dahin. Grade Anfänger neigen dazu, die eigenen Kräfte zu überschätzen. Daher müssen die Touren im Winter wesentlich bescheidener ausfallen. Ein weiteres Risiko sind Lawinen. So schön ein makellos weißer Hang im Winter auch aussieht, die Gefahr eines Lawinenabganges geht hier immer mit.
Schneeschuhwanderer sollten daher immer vor Beginn der Tour die aktuellen Wetterinformationen einholen. Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich auch einen Bergführer nehmen. Das empfiehlt sich auch für alle, die mit Schneeschuhen die ersten Schritte wagen wollen. Viele Skiorte bieten geführte Ski- und Schneeschuhtouren mit ausführlicher Einweisung und in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden an.
Zum Schluss noch ein Wort zum Umweltschutz. Schneeschuhwanderer stören Fauna und Flora zwar weniger rigoros, wie Skifahrer und Snowboarder, trotzdem sollten sie bei ihren Schneeschuhtouren auf den ausgewiesenen Strecken bleiben. Die Wildtiere brauchen besonders im harten Winter geschützte Gebiete, in die sie sich ungestört zurückziehen können. Der ständige Stress durch den Menschen kann sonst für sie tödlich sein.

Autor: Philip aus Kassel

 

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Mit dem Moutainbike zum Tegernsee Festival

Im Mai fand zum achten Mal das Mountainbike Festival im Tegernseer Tal statt. Das ist immer ein richtiges Mega-Event für alle Radfans mit großem Rahmenprogramm und vielen Angeboten. Schon zu Beginn der Festival-Woche sorgt ein spannendes und abwechslungsreiches Programm für Stimmung und gute Laune. Dass auch für das leibliche Wohl ausgezeichnet gesorgt ist, versteht sich von selbst.
Am eigentlichen Rennwochenende geht es dann richtig in die Vollen. Mountainbiker können dort auf zahlreichen Testparcours, beim Hillclimbing und beim beliebten Zeitrennen „RocktheClock“ ihr Können zeigen. Das macht auch als Zuschauer Spaß und ist außerdem extrem spannend.
Auch für die Nachwuchstalente wird einiges geboten. Beim „Kids on Bike MTB-Cup“ starten Kinder und Jugendliche in unterschiedlichen Klassen und zeigen den Erwachsenen mal so richtig, was eine Harke ist.
Höhepunkt der Veranstaltung ist jedoch immer der große Mountainbike Marathon. Die Teilnehmer können zwischen vier unterschiedlichen Streckenverläufen durch das Tegernseer Tal wählen. Das Kräftemessen findet dann vor der traumhaften Kulisse der Tegernseer Alpen statt. Mitmachen kann jeder mit gültiger Starterlaubnis. Die Anmeldung ist schon lange im Voraus bequem via Internet unter der Adresse http://www.mtb-festival.de möglich. Oder direkt während des Festivals im Organisationszelt. Den Siegern winken dabei ein nettes Preisgeld und eine Urkunde.
Also, unbedingt vormerken: Im Mai mit dem Moutainbike auf das Tegernsee Festival kommen und eine einmalige Festwoche miterleben!

Autor: Caro aus Regensburg

 

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Hochalpines Trekking in den Dolomiten

Eine Wanderung durch die Alpen hat besonders in den Dolomiten einen ganz besonderen Reiz. Die einzigartigen, schroffen Berggipfel scheinen zum Greifen nah und die Naturparks auf dem Weg bieten mit ihrer artenreichen Fauna und Flora immer neue, atemberaubende Höhepunkte.
Trekking ist ja nun gut und schön, aber meist schreckt bei solch einem Projekt dann doch die Planung, Organisation und Vorbereitung der Expedition. Immerhin müssen für eine hochalpine Tour mindestens 3-4 Tage eingeplant werden. Und bei vollem Gepäck auf über 2000 Höhenmetern tagelang seine 6-7 Stunden Wegstrecke abspulen, das schlaucht selbst geübte Wanderer schon bei der Vorstellung.
Doch inzwischen geht es auch bequemer. Zwar müssen Wanderer immer noch selbst auf Schusters Rappen losziehen, aber es gibt einige zuverlässige Anbieter, die geführte Trekkingtouren in den Dolomiten anbieten. Besonders komfortabel geht dies mit Gepäcktransport von Hütte zu Hütte. Soll heißen: Die Koffer reisen voraus, der Wanderer trippelt erleichtert hinterher, nur mit Trekkingausrüstung und Proviant für die Tagesetappe im Rucksack. Da bleibt viel Zeit für die Landschaft ringsum und das eine oder andere Erinnerungsfoto. Und der Bergführer ist stets als zuverlässiger Begleiter bei der Gruppe. Meist kennt er auch interessante Hintergrundinformationen über die Bergwelt. So lässt es sich sorgenfrei von Hütte zu Hütte wandern.
Auch wenn hochalpines Trekking in den Dolomiten auf diese Art wesentlich stressfreier zu bewältigen ist, sollte trotzdem berücksichtigt werden, dass es dabei in große Höhen hinauf geht. Wer sich für solch eine Tour entscheidet, sollte daher körperliche Fitness und einiges an Erfahrung im Bergwandern mitbringen, bevor er sich auf dieses Abenteuer einlässt.

Autor: Philip aus Kassel

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Wanderung zum Hochhäderich – meine schönste Bergtour in Vorarlberg

Im Spätsommer beginnt die beste Wanderzeit. Es ist nicht mehr so warm und durch die klare Luft hat man eine ungetrübte Sicht. Das umliegende Panorama liegt dann glasklar vor einem. So klar, dass es schon wieder surreal wirkt.
Eine Tour in Vorarlberg, die ich jedem passionierten Wanderer ans Herz legen möchte, ist der Hochhäderich. Der Weg geht durch eine wunderschöne Berglandschaft über Almwiesen hinauf zur Hennenmoosalpe mit schöner Einkehrmöglichkeit. Von dort geht es weiter bergan bis zum Berggasthaus Hochhäderich. Auf der Panoramaterrasse lässt es sich übrigens gut rasten und bei einer Brotzeit mit kühlem Bier die herrliche Aussicht genießen:-)
Aber da eine Bergtour ohne Gipfel keine echte Bergtour ist, geht’s nach der Pause weiter bergauf. Die Fernsicht belohnt einen am Ziel mit einem sagenhaften Blick bis hinunter zum Bodensee.
Der mäßig schwierige Aufstieg sollte für geübte Wanderer kein Problem darstellen. Die eigentliche Überraschung folgt, wenn die Tour über die Falkenhütte am Falkenkopf weitergehen soll. Dort erwartet einen nämlich ein anspruchsvoller, hochalpiner Klettersteig, den man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte.
Wer sich dieses Erlebnis ersparen möchte, kann auch einfach wieder auf dem Weg zurückgehen, auf dem er gekommen ist. Allerdings nur bis zur Abzweigung zur kleinen Häderle Alp. Dort geht es über Wiesenwege abwärts zum Hörmoos-See und Michels Kräuteralp. Ein würdiger Abschluss dieser Tour, denn diese Alp ist die höchstgelegene Brennerei im Allgäu. Nach der langen Gehzeit ist eine Kostprobe der angebotenen Edelbrände und Kräuterschnäpse auch mehr als willkommen:-)

Autor: Manfred aus Freiburg

 

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Joggen am Strand – Fitnesstraining und Meditation zugleich

Ich fahre regelmäßig im Urlaub ans Meer – am liebsten nach Frankreich. Im Frühsommer locken mich die weiten Sandstrände der Bretagne, im Herbst freue ich mich über die lauen Tage im Languedoc-Roussillon.
Ein schöner Nebeneffekt dabei ist, dass der tägliche Ausdauersport am Meer viel mehr Spaß macht, als zu Hause. Joggen am Strand ist Erholung pur. Die beste Zeit ist entweder morgens, wenn die Sonne gerade aufgeht oder abends, wenn die Badegäste aufgebrochen sind und langsam wieder Ruhe einkehrt.
Du läufst barfuß über den nassen Sand, während die Brandung einen feinen Nebel erzeugt. Die Luft ist voll von kleinsten Wasserteilchen und dem Geruch von Salz und Tang. Jeder Atemzug ist ein Genuss. Mit der Zeit nimmt einen das Geräusch der anbrandenden Wellen ganz gefangen. Es ist schon beinahe so etwas wie eine meditative Stimmung, die dann aufkommt. Ein angenehmes Gefühl von Ruhe und Frieden.
Neben der Entspannung hat Joggen am Strand auch einen sportlichen Effekt. Es ist nämlich wesentlich anstrengender, durch den Sand zu laufen, als beispielsweise auf einem gut federnden Waldboden. Dadurch ist Joggen am Meer eine ausgezeichnetes Konditionstraining. Wer es ausprobieren möchte, sollte mit einer kleinen Runde anfangen und sich dann langsam steigern. Sonst erwacht er am nächsten Morgen wie ich mit einem Mords Muskelkater.
Zum Schluss noch eine Bemerkung zum Barfußlaufen. Ich praktiziere es schon seit Jahren erfolgreich, aber leider besteht der Strand nicht nur aus Sand. Vom Angelhaken über Muscheln bis hin zu Glasscherben und anderem unliebsamem Treibgut ist mir schon einiges begegnet. Das kann einem Jogger schon mal unangenehme Verletzungen zufügen. Daher würde ich besonders an sehr überlaufenen Strandabschnitten doch eher zu Schuhen raten.

Autor: Jenny aus Duisburg

 

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Windsurfen lernen an der Ostsee

Ich habe im Urlaub zum Windsurfen gefunden. Das ist jetzt schon gut sechs Jahre her und begann in einer Surfschule an der Ostsee. Meine Eltern fahren jedes Jahr an den Darß, schon seit ich denken kann. Auch als Teenager mit 16 musste ich noch mit. Mein Vater wollte, dass ich segeln lerne so wie er, aber das war überhaupt nicht mein Ding. Ich wollte etwas mit mehr Action. Dann also Windsurfen.

Die erste Surfschule, die ich ausprobierte, gefiel mir nicht. Die Anzahl der Kursteilnehmer war mir mit 14 viel zu groß. Keiner hatte richtig Zeit für mich und meine Fragen. Überhaupt hatte ich das Gefühl, die machen das nur wegen dem Kommerz. Da bin ich schnell wieder verschwunden. Ich fand dann eine andere Schule in Darß-Zingst. Die war echt cool. Der Lehrer war ein echter Freak, aber er hatte es voll drauf. Er nahm uns richtig ran und hat viel auf die richtige Technik gegeben. Neben dem ausführlichen praktischen Teil gab es auch viel Hintergrundwissen über das Equipment. Safety-First war übrigens auch ein großes Thema. Also Gefahren im Wasser und die allgemeinen No-gos beim Windsurfen. Nach dem Grundkurs habe ich noch einen Intensivkurs drangehängt. Mein Vater wollte auf Nummer sicher gehen. Aber das war ok, es hat mir viel gebracht. In der zweiten Urlaubswoche bin ich dann allein losgezogen, die Ausrüstung kann man ja überall mieten. Das ging schon ganz gut ab.
Soviel Spaß hatte ich an der Ostsee noch nie. Ich kann nur jedem empfehlen, da mal rein zu schnuppern. Windsurfen lernen ist echt der Hammer und gar nicht schwer. Es gibt teilweise schon Kurse für Grundschulkinder.

Autor: Philip aus Kassel

 

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Familienurlaub einmal anders: Wandern in Österreich

Lasst Euch über unseren diesjährigen Österreich Wanderurlaub berichten. Er war für die ganze Familie ein Volltreffer, obwohl unsere beiden Söhne (9,11) zunächst alles andere als begeistert von unserem Plan waren. Aber da die Haushaltskasse in diesem Jahr keine teure Reise finanzieren konnte, haben wir uns zum Wandern in Österreich entschieden.

Weil aber weder mein Mann noch ich – und die Kinder schon gar nicht – an anstrengende Wandertouren gewöhnt waren, haben wir beschlossen, es langsam angehen zu lassen. Tirol erschien uns für unsere Pläne wie geschaffen, weil einerseits der Anfahrtsweg recht bequem zu bewältigen war und andererseits Tirol gerade für einen Österreich-Wanderurlaub mit Kindern viel bietet. Wir mieteten uns eine gemütliche Ferienwohnung und starteten von dort aus zu diversen Wanderausflügen.

Unsere Wege führten uns durch die atemberaubende Schönheit der Tiroler Berge. Die Botschaft von herrlicher Natur kam sogar bei unseren Jungs an, die ansonsten zu Hause mit dem PC geradezu verwachsen sind. Es gab einige Themenwanderwege, die beim Laufen vergessen ließen, dass die Füße von der ungewohnten Bewegung vielleicht wehtun könnten.
Unseren Jungs hat am besten Gondelfahren gefallen. Wir sind zum Beispiel mit der Berggondel bis zur Mittelstation Komperdell in Serfaus gefahren und begannen unsere Wanderung damit bereits auf Bergplateau Höhe. Bis zur Möseralm konnten wir laufen, ohne uns zu sehr anstrengen zu müssen. Die Rast auf der Alm hätte uns aber auch für mehr Mühe entschädigt.

Alles in allem war der Wanderurlaub Österreich mit unseren Kindern ein voller Erfolg. Ich kann Euch guten Gewissens die Empfehlung geben, es selbst einmal auszuprobieren.

Autor: Daniela aus Fürth

 

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Ein Nachmittag im Kletterwald – ich muss verrückt sein!

Da habe ich mir ja was Schönes eingebrockt! Mein Sohn wollte unbedingt einen Kletterwald besuchen. Also habe ich ihm einen Gutschein zum Geburtstag geschenkt. Aber vor Ort wollte Tobi dann unbedingt, dass ich mit ihm in die Bäume steige. Und darum stehe ich jetzt hier auf dieser Plattform mit einem total bescheuerten Helm auf dem Kopf und in ein ungewohntes Geschirr gezwängt wie unser kleiner Terrier. Ich spähe entsetzt hinunter auf den Waldboden. Er ist gefühlte hundert Meter unter mir! Meine Frau winkt zu mir herauf: „Lächeln, Schatz, ich filme gleich, wie ihr über die Hängebrücke geht!“
Von gehen kann keine Reden sein! Es ist ein einziges Getaste und Gehangel. Du meine Güte, ist das wackelig! Tobi ist schon drüben und feuert mich an. Hinter mir motiviert mich der Führer. Ich komme mir vor, wie ein kompletter Idiot. Ein Kletterwald! Ich, mit 42 Jahren! Dann bin ich drüben, mein Sohn gratuliert mir aufgeregt. Ein junger Mann nickt anerkennend „Das ging aber fix, machen Sie das öfter?“ Jetzt bin ich doch ein wenig geschmeichelt. Wagemutig nehmen wir die nächste Etappe in Angriff. Und die Nächste. Mit wachsendem Stolz sehe ich, wie gut Tobi sich hält. Er klettert ungelogen wie ein Affe. Ja, das ist eben mein Sohn! Ganz der Vater!
Die Endstation ist erreicht, von hier geht’s mit der Seilrutsche zurück auf den Boden. Ein letztes Mal Mut sammeln – die Erde hat uns wieder! Super, das hat doch Spaß gemacht. Ich glaube, das müssen wir wiederholen. Und Mami muss dann auch mit!

Autor: Michael aus Wuppertal

 

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