Klettern in Berlin – toll auch für Teams

Meiden Sie auch so gerne Betriebsausflüge wie ich? Die Erfahrungen bisheriger Jahre jedenfalls haben mich seit jeher zusammenzucken lassen, wenn das Thema wieder anstand. Und immer Krankheit vortäuschen oder Urlaub nehmen geht auf Dauer auch nicht. Um so mehr verblüffte mich der neue Abteilungsleiter mit seinem Vorschlag “Klettern in Berlin”. Genau wie Sie hab ich auch etwas dumm aus der Wäsche geschaut. Aber immerhin klang es origineller als irgendwelche Betriebsbesichtigungen.

Nun haben Kletterschulen und das Freeclimbing ja mittlerweile fast jeden Zipfel der Nation erreicht und so hat auch unsere Hauptstadt klettertechnisch einiges zu bieten.

Gebucht war ein spezielles Gruppen-Training, um für die Abteilung als Gemeinschaft einen Effekt des Team-Feelings zu geben. Nur gut, dass wir uns verstehen, denn mit nervenden Kollegen könnte ich mir dieses Erlebnis kaum vorstellen. Wenn ich mich in schwindelnden Höhen auf einen Anderen verlassen muss, dann soll das doch bitteschön jemand sein, dem ich vertrauen kann. Und als es dann nach intensiver Sicherheitsschulung losging, war mir schnell klar, dass das teilweise schon Nerven erfordert. Anfänglich war ich schwer verkrampft, denn wer gibt schon gerne Schwächen gegenüber Kollegen zu. Aber mit der Zeit lernt man, sich zu öffnen und Verantwortung sowohl zu übernehmen als auch abzugeben.

Aber wie gesagt: Ich kann mir dieses Event nicht mit einer Gruppe vorstellen, wo´s nicht passt und Lachen schnell zum Auslachen wird. Oder am Montag dann noch nachgelästert wird. Aber für Teams wie unseres war das Erlebnis ein echter Knaller und hat noch lange auch im Alltag nachgewirkt. “Klettern in Berlin” war bisher der beste Betriebsausflug und hat sich im Privatleben auch einen Platz reserviert.

Autor: Tim aus Berlin

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Tauchen im roten Meer

Das Rote Meer in Ägypten ist nicht nur für einen reinen Badeurlaub ein tolles Reiseziel. Auch für Taucher gibt es sehr viele interessante Spots. Die Tauchreviere im Roten Meer zeichnen sich durch einige Besonderheiten, die allein schon eine Reise wert sind, aus. Es gibt zunächst glasklares Wasser von hervorragender QUalität, was wiederum ideal für eine breite Artenvielfalt ist, die sich unter Wasser tummelt. Die Unterwasserwelt zeigt sich am Roten Meer von einer herrlichen, sehr vielfältigen Seite. Es gibt nicht nur leuchtende Anemonen und Korallen, sondern auch tropische Fische in bunten Farben, Rochen, Schildkröten und mit etwas Glück sogar Delfine im Roten Meer zu bestaunen.

Ideal ist es, wenn man sich einen Urlaub in Hurghada gönnt, um dort tauchen zu gehen. So kann man beispielsweise auch einfach Last Minute Hurghada reisen, was oft viel Geld spart und gerade dann ideal geeignet ist, wenn man spontan verreisen möchte. Vor Ort kann man auch ohne Tauchkenntnisse die Unterwasserwelt Schritt für Schritt kennen lernen: Zum Beispiel biem Schnorcheln oder bei einem Ausflug in einem Boot mit Glasboden. Für alle, die die Fische und Korallen hautnah erleben möchte, ist ansonsten ein Tauchkurs an der Küste zu empfehlen. Bei diesem lernen Anfänger, aber auch Fortgeschrittene viele Tipps und Tricks und gehen zusammen mit einem professionellen Tauchlehrer auf Entdeckungstour unter Wasser. Mitunter werden von verschiedenen Tauchschulen auch Ausflüge auf das offene Meer angeboten oder auch Fahrten zu einem bestimmten Strand, einem speziellen Riff oder einer Sandbank, von wo aus man dann startet. Ein Urlaub in Hurghada oder auch Last Minute nach Hurghada zu reisen – beides lohnt sich in jedem Fall.

Autor: Maria aus Frankfurt

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I love my “Nordic-Walking im Blackwood-Forest”

Zum Nordic Walking kam ich wie die sprichwörtliche “Jungfrau zum Kinde”. Meine Krankenkasse bietet einen Bonus, wenn ein Sportkurs nachgewiesen wird. Nun gut, dachte ich mir, warum nicht mal tun, was (scheinbar) alle tun: Nordic Walking. Und das Erst-Erlebnis war auch gleich so positiv, dass weitere Kurse folgten. Mittlerweile bin ich experimentierfreudiger geworden, was die Wahl meiner Strecken angeht. Und da der Schwarzwald in greifbarer Nähe liegt, bin ich immer öfter dort am Wochenende um mich auszutoben.

Jogging habe ich immer gehasst, aber Nordic Walking ist für mich eine sehr angenehme Art mich auszupowern. Zu finden bin ich dann meist rings um den heimischen Triberg und seine dunklen Wälder, die den englischen Touristen Ausdruck “Black Forest” durchaus nachvollziehbar machen. Die Gegend hier ist meist sehr steil geschnitten und die Wege entsprechend selten über längere Strecken flach. Aber die Natur macht das wieder wett: wundervolle Tannenwälder. Die Luft ist prall gefüllt mit Sauerstoff, dem Geruch von Harz und nur wenig “menschlicher Lärm” stört die Idylle.

Empfehlen möchte ich heute speziell denjenigen, die vielleicht ihren Urlaub hier verbringen, die Wanderwege entlang der Triberger Wasserfälle. Die Guttach, die hier über sieben Stufen zu Tal stürzt, ist ein seltenes und beeindruckendes Schauspiel, mit dem man seinen Nordic Walking Kurs abwechslungsreich gestalten kann. Außerdem tut die feuchte Luft entlang des Weges gut. Und Begegnungen mit allerlei “Ureinwohnern” wie die frechen und touristenerprobten Eichhörnchen sind inklusive.

Die gleichmäßigen Bewegungen, die dem Nordic Walking eigen sind, kombiniert mit dem gesunden Klima des Schwarzwalds – eine idealere Paarung gibt es wohl kaum.

Autor: Manfred aus Freiburg

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Segeltörns auf der Ostsee – auf in die dänische Südsee!

Segeln ist ein Kindheitstraum von mir. Ich habe es aber bisher nie weiter, als bis zu einem Grundkurs geschafft. Das heißt, ich kann eine Jolle auf einem See mit etwas Glück vor den Wind bringen, ohne dabei zu kentern. Trotzdem wollte ich immer mit einer Yacht aufs Meer hinaus und mir dort den Wind um die Nase wehen lassen.
Zum Glück gibt es dafür Mitsegeltörns. Hier können auch Ungeübte mit einem Skipper zusammen einen richtigen Segelurlaub verbringen und dabei auch noch so einiges lernen. Meine Frau und ich haben dieses Jahr einen Segeltörn auf der Ostsee gebucht. Südlich von Fünen beginnt die sogenannte „Dänische Südsee“ mit ihrem herrlich blauen Wasser und ihren vielen verstreut liegenden kleinen Inselchen. Dort gibt es versteckte, menschenleere Buchten zum Baden und malerische Städtchen für einen romantischen Landgang. Die Ostsee ist hier wegen der optimalen Windverhältnisse für Segler bestens geeignet. Die idealen Voraussetzungen also für einen ruhigen, erholsamen Segeltörn.
Wir starteten vom dänischen Hafen Marstal aus. Mitbringen mussten wir nur uns und wetterfeste Kleidung. Zwar war das Wetter trocken und zeitweise sogar sonnig, aber das kann sich auf dem Meer schnell ändern. Zu Beginn erhielten wir vom Skipper eine gründliche Sicherheitseinweisung – und dann ging es auch schon los. Sechs Tage lang auf hoher See. Der Skipper erklärte uns unterwegs alle nötigen Handgriffe, sodass sogar meine völlig unerfahrene Frau bald aktiv an Bord mitarbeitete. Der Segeltörn wurde eine gelungene Mischung aus Sportsegeln, Sightseeingtour und Badeurlaub. Da blieb keine Zeit für Langeweile.
Wir haben gleich für nächstes Jahr wieder gebucht. Da wollen wir uns dann Bornholm näher ansehen.

Autor: Simon aus Gießen

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Mit dem Mountainbike im Mittelgebirge

Die deutschen Mittelgebirge eignen sich hervorragend für Touren mit dem Mountainbike. Anders als im Hochgebirge sind die Höhenunterschiede hier nicht so gravierend. Es ist mehr ein sanftes Auf und Ab. Die Landschaft ist äußerst abwechslungsreich und bietet Naturfreunden einiges an sehenswerten Eindrücken. Außerdem ist jedes Mittelgebirge anders. Die Eifel und Vulkaneifel mit ihren Maaren oder die Schwäbische Alb mit ihrer einzigartigen Karstlandschaft sind nur zwei Beispiele dafür.
Mountainbiker erwartet im Mittelgebirge ein sehr abwechslungsreicher Streckenverlauf. Auf dem gut ausgebauten Wegenetz in Deutschland geht es auf romantischen Spuren an Flüssen und Seen entlang oder auf geschichtsträchtigen Pfaden von einer Burg zur anderen. Weite Hochplateaus und atemberaubende Steilstrecken gehören ebenso dazu wie erlebnisreiche Stecken in unangetastet Urwäldern und Hochmooren.
Spitzensportler können auf anspruchsvollen Parcours bergauf ein effizientes Konditionstraining betreiben oder in rasanten Abfahrten ihr Können und Geschick unter Beweis stellen.
Mit dem Mountainbike im Mittelgebirge ist immer was los.
Dazu kommt noch, dass die Mittelgebirge gar nicht weit weg sind. Hier braucht wirklich keiner in die Ferne zu schweifen. Viele Urlaubsorte in ganz Deutschland haben ihre Regionen inzwischen für Radurlauber erschlossen. Sporthotels und Ferienwohnung sind auf Biker bestens eingestellt und bieten unter anderem einen kompetenten Fahrradverleih, umfangreiches Kartenmaterial oder geführte Touren in die Umgebung. Zudem lassen sich die meisten Radtouren inzwischen komfortabel mit GPS abfahren.
Auf die Art bieten Mittelgebirge ein vielseitiges Urlaubsvergnügen für alle Altersgruppen.

Autor: Philip aus Kassel

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Wandern auf Kreta – auf Entdeckungstour in einer unberührten Wildnis

Wer sagt, dass die griechischen Inseln den Badefreudigen und den Kulturreisenden vorbehalten sind, hat übersehen, was für eine tolle Wanderregion diese Insel ist! Mein Mann und ich kommen schon seit sieben Jahren immer wieder her, weil es uns so gut gefällt. An Kreta reizt uns das Unverfälschte und Echte am Wandern. Hier ist es noch lange keine Selbstverständlichkeit, dass Wanderwege gut ausgeschildert und dokumentiert für Jedermann sichtbar zu finden sind. Wer diese Insel zu Fuß erkunden möchte, braucht neben guter Ausrüstung auch einiges an Feingefühl und Spürsinn, um die versteckten Pfade überhaupt entdecken und verfolgen zu können. Das ist nicht immer ganz ungefährlich, da die Landschaft rau und zerklüftet ist. Schnell ist ein Wanderer vom Weg abgekommen und hat sich in den Schluchten und Hügelketten hoffnungslos verirrt.
Kreta-Anfängern würde ich daher zu geführten Wanderungen mit einem Einheimischen Führer raten. Das gibt euch einen intensiven ersten Eindruck von Land und Leuten und schärft den Blick fürs Wesentliche.
Wer auf eigene Faust losziehen möchte, sollte vor allem den Westen der Insel näher ins Auge fassen. Die Lefka Ori (Weißen Berge) sind auch heute noch ein recht einsames Naturparadies und an Wildheit kaum zu überbieten. Auch sehr lohnenswert ist die Samariaschlucht im Südwesten und der Aufstieg auf den 2453m hohen Berg Pachnes. Von dort hat man eine atemberaubende Rundumsicht, die ihresgleichen sucht.
Nicht weniger spektakulär, aber wesentlich zahmer geht es im Ostteil der Insel zu. Zum Beispiel im „Tal der Toten“, einer Schlucht, die sich von Zakros nach Kato Zakros erstreckt und Wanderern auf recht sicheren Pfaden die kretische Landschaft näher bringt.
Das sind nur einige schöne Highlights, die es auf Kreta zu erforschen gibt. Wer einmal dort gewandert ist, wird es bestimmt wieder tun. Denn die schöne Wildheit der Insel zieht einen unweigerlich in ihren Bann.

Autor: Julia aus München

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Mountainbike-Urlaub in Südtirol – die schönsten Touren

Wir sind eine sehr sportliche Familie. Die Ferien der Jungs nutzen wir meist für ausgedehnte Touren mit dem Mountainbike. Am liebsten sind wir in den Bergen unterwegs. Ich habe gelesen, dass sich Südtirol langsam zu einem Geheimtipp für Biker entwickelt. Das kann ich nur bestätigen und möchte euch unsere schönsten Touren vorstellen.
Südtirol ist ein sehr abwechslungsreiches Gebiet. Jede Region hat ihren besonderen Reiz. Auf gut ausgebauten Radwegen kann man beispielsweise Eisack- und Pustertal erkunden. Ein besonderes Erlebnis für uns sind hier die ehemaligen Militärpfade, die von den Seitentälern aus in die Berge führen.
Ein weiteres Highlight, das man bei einem Mountainbike-Urlaub in Südtirol unbedingt kennenlernen sollte, ist das Gebiet um Gröden und die Seiser-Alm. Hier sind die Gemeinden ganz auf Biker eingestellt und haben zusammen ein umfangreiches Tourennetz erschlossen. Uns gefällt die ganze Gegend super gut, es gibt immer wieder Neues zu entdecken. Die Routen sind alle mit GPS erfasst und bieten locker Beschäftigung für 14 Tage. Besonders freut mich, dass hier Naturschutz und Mountainbiking keinen Gegensatz darzustellen scheinen. Denn immerhin ist die Seiser-Alm seit 2009 UNESCO Weltnaturerbe. Trotzdem sind Biker dort herzlich willkommen.
Richtig tief in die Alpen geht es in den Brenta Dolomiten. Dort gibt es ebenfalls ein relativ neues, gut durchdachtes Wegenetz. Biker finden hier atemberaubende Rundwege in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, de nur darauf warten, unter die Stollen genommen zu werden.
Zum Schluss noch ein Tipp für alle, die es nicht ganz so extrem mögen: Schaut euch unbedingt die Region um Eppan und den Montiggler See an! An der Südtiroler Weinstraße gelegen gib es dort neben den abwechslungsreichen Wald- und Wiesenwegen und malerischen Burgen auch den ein oder anderen kulinarischen Höhepunkt zu erleben.

Autor: Daniela aus Fürth

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Wanderurlaub auf Paros – tolle Landschaften ohne Massentourismus

Wie aktiv muss man eigentlich im wohlverdienten Urlaub sein? Ganz ehrlich bin ich diesbezüglich ein ganz fauler Hund. Meine Aktivitäten “während der schönsten Zeit des Jahres” beschränken sich für gewöhnlich auf Schlafen (lang und viel), Essen (viel und lecker) und Strandbesuch (gemütlich und ausdauernd). Alles andere erscheint mir als Frevel.
Dieses Jahr nun hatte ich mich breitschlagen lassen, zumindest einen Teil meiner kostbaren Zeit fürs Wandern zu opfern. Was tut man nicht alles für den häuslichen Frieden. Und so haben wir ein Ziel gesucht, dass uns beides versprach: Aktivität und Ausruhen. Eine pfiffige Mitarbeiterin des hiesigen Reisebüros brachte uns auf die griechische Insel Paros und das Städtchen Parikia. Was die Dame berichtete, machte durchaus Appetit auf mehr.
Von der Hauptstadt und Hafenstadt Parikia aus haben wir den Bus genutzt, um nach Lefkes zu kommen. Die wunderschöne Kirche des Ortes ist auch nach einer längeren Strecke für Wanderungen noch ein Orientierungspunkt. Von dort aus haben wir das Schmetterlingstal Petaloudes angesteuert (eher ne Frauen-Geschichte, aber durchaus beeindruckend, wenn alle Bäume vollhängen mit orangefarbenen Schmetterlingen). Weiteres Tagesziel war der Berg Agios Pantes. Oben angekommen (750m) hat man bei klarem Wetter einen scheinbar endlosen Ausblick auf alle umliegenden Kykladeninseln. Den Rest der Woche sind wir mehr oder weniger aufs Geratewohl marschiert, Paros ist überall schön.
Feste Schuhe sind natürlich ein Muss, denn oftmals geht es über Trampelpfade und Muliwege durch eine typisch südländische Landschaft. Auch sollte man sich vorab erkundigen, inwieweit Verpflegung unterwegs möglich ist. Ansonsten einfach alles in den Rucksack und unterwegs ein Picknick mit griechischen Spezialitäten veranstalten.
Meine zweite “Ausruhwoche” hab ich mir mehr als redlich “erwandert”. Aber ich hab es auch nicht bereut, dass ich mehr von Paros gesehen habe als die nächste Kneipe und mein Bett.

Autor: Tim aus Berlin

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