Bei einer Kletterwoche in Champéry geht´s meistens aufwärts

Wer wie ich im Urlaub einfach nicht still sitzen kann, dem sei eine Kletterwoche in Champéry in den Schweizer Alpen ans Herz gelegt. Champéry ist ein ausgesprochener Urlaubsort im Wallis, wo es im Winter brummt wie in einem Bienenstock. Unterkünfte gibt es reichlich im Sommer und für jeden Geldbeutel. Südlich von Genf gelegen treffen sich in der schneefreien Zeit Mountain- und Trail-Biker hier sogar zur Weltmeisterschaft und halt die Kletter-Verrückten wie ich. Aber mal ehrlich: Was ist eine toll ausgestattete Kletterwand in Hamburg gegen das “Kraxeln” am Felsen, in der frischen Luft und inmitten dieses gewaltigen Bergpanoramas? Grüne Hänge wechseln hier mit massiven Gesteinswänden und sowohl bei Sonnenschein als auch bei tief hängenden Wolken (immerhin liegt die Kletterwand 1500m hoch) ist der Ausblick bombastisch. Champéry bietet seinen Gästen einen 40 m hohen Felsen aus Kalkstein, versehen mit verschiedenen Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade zwischen 3+ bis 7b. Sogar an Familien mit Kindern wurde dabei gedacht und einfacherer Varianten angelegt. Früh übt sich was ein Meister werden will! Und wer sich lieber in erfahrene Hände begibt, dem sei die geführte Kletterwoche des ortsansässigen Sportclubs Onu empfohlen. Angefangen von den wichtigen Einweisungen auch in Sicherheitsgeschichten wie das Sichern des Partners, dem “Trocken-Üben” an der vereinseigenen Kletterwand bis hin zu den geführten Kletterausflügen auf dem Barme hat man in der Gruppe viel Spaß. Auch ohne Vorkenntnisse hat man so bei bester Betreuung schon bald das erste Erfolgserlebnis. Aber ausprobieren müsst Ihr’s schon selbst!

Autor: Philip aus Kassel

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