Reiterferien nicht nur für Kinder

Erzählte mir ein Kollege gerade neulich als er aus dem Urlaub kam wie erholend er doch eine Woche Ostsee fand. Er war mit seiner Frau und seinen süßen beiden Mädels unterwegs. Die Mädels sind 6 und 8 Jahre alt und wie es sich für das Alter gehört richtige Wirbelwinde und kaum zu bändigen. Anfang des Jahres hatte er ihnen versprochen, dass es diesen Sommer auf den Reiterhof gehen wird.

Er fand das glaub ich insgeheim nicht so toll, so zumindest mein Eindruck. Klischeedenken ist das glaube ich, dass Pferde eher was für Mädchen ist. Aber was tut man nicht alles als liebender Vater um den Kleinen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Und das hatte er in jedem Fall geschafft. Die beiden müssen nach seinen Angaben über das ganze Gesicht gestrahlt haben und sind aufgeregt im Garten rum gesprungen.

Jetzt war er wieder da und sprach mit einen überzeugenden Lächeln im Gesicht: „Das war ein toller Urlaub.“ Natur und Erholung pur. Dem Hof ist ein Ferienhaus angegliedert und liefert auf der Terrasse einen traumhaften Blick über die Wiesen und Felder. Die Kinder waren den Tag über mit Reitstunden beschäftigt und er und seine Frau hatten mal wieder Zeit füreinander. Die Familie die auf den Reiterhof lebt, sei wohl auch total nett gewesen. Am Ende hätten seine Frau und er sich sogar überreden lassen, auch mal eine Runde auf einem Pferd zu drehen.

Das klingt alles sehr viel versprechend.

Ich war bisher kein großer Pferdefan, werde es vielleicht auch nie werden, aber was ich da so höre klingt echt spannend und vielleicht ist an der Zeit meiner kleinen Nichte mal eine Freude zu machen. Die strahlenden Augen wären es mir alle Mal wert.

 

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Mit dem Käseigel in den Urlaub

Mein Mann Günther und ich waren auf der Suche nach einen Urlaubsziel für diesen Sommer. Passend zum Spiel Deutschland gegen die Niederlande bei der diesjährigen EM bekamen unsere Gäste neben anderen leckeren Salaten und Grillgut auch einen Käseigel präsentiert. Mit echtem Gouda *grins

Der klassische Käseigel dekoriert mit den Flaggen Europas.

Was unsere Gäste nicht wussten, der letzte Käsespieß sollte darüber entscheiden, wohin es für uns in diesem Sommer in den Urlaub gehen sollte. Günther und ich konnten uns nämlich nicht entscheiden. Und bevor dieses Thema für uns in Streit ausarten sollte, haben wir uns auf diese Form entschieden.

Wir hatten viele Ideen waren aber gleichermaßen nicht auf ein Land festgelegt… umso schwerer fiel uns die Entscheidung.

So kam uns bei einem abendlichen Bier im Garten die Idee mit dem Käseigel.

Am Ende des Abend wurde es Italien, wie passend im Rückblick betrachtet.

Italien. Mit dabei unsere Räder. Nächste Woche geht es schon los. In den Süden zum Genießen von Dolce Vita.

Vielleicht findet mein Mann auf dem ein oder anderen Campingplatz ja  noch jemanden der mit ihm eine Runde Fußball spielt. Sport im Urlaub ist ja schließlich nicht verboten und nach dem vielen Biertrinken zur EM wäre es fast auch mal wieder nötig.

 

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Couchsurfing mal anders

Ich möchte gar nicht wissen, welche Bilder oder Gedanken bei dem ein oder anderen in den Kopf schießen, wenn sie den Begriff Couchsurfing hören.

Also es hat schon mal nichts mit Wellenreiten auf einer Couch zu tun, soviel ist sicher.

Ansonsten denke ich ist dieser Begriff sehr dehnbar.

Ich verstehe darunter das Reisen durch die Welt zu Gast bei Menschen die ihre Couch kostenlos zur Verfügung stellen. Eine zwischenmenschliche Geste die seines Gleichen sucht.

Ich für mich interpretiere das noch ein wenig anders.

Warum nicht den Kreis ein wenig einschränken. Couchsurfing bei Freunden und Bekannten, statt bei Menschen die man so gar nicht kennt. Gerade mir als Frau behagt der Gedanke nicht so ganz bei einem Menschen zu wohnen, den ich so gar nicht kenne.

Wenn man auf Reisen ist und den zwischenmenschlichen Kontakt nicht scheut, trifft man auf viele Gleichgesinnte, die ihre Lebenserfüllung ebenfalls im Reisen sehen. Man kommt ins Gespräch, lernt sich kennen ja man reist sogar ein wenig gemeinsam. Manchmal entstehen dadurch Freundschaften fürs Leben und das obwohl manchmal ein ganzer Kontinent dazwischen liegt. Man verspricht sich gegenseitig zu besuchen. Das passiert dann nicht oft. Die anfängliche Euphorie ist in vielen Fällen dann doch wieder verblasst. Doch das ist schade.

Warum nicht mal den großen Versprechungen „ja ich komm dich auf jeden Fall besuchen“ auch Taten sprechen lassen.

Ich bin überzeugt, dass daraus die schönsten und spannendsten Urlaube entstehen. Denn wann gibt es diesen tiefen Einblick in die Welt der Einheimischen? Im klassisch gebuchten Pauschalurlaub sicher nicht.

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Deutschland deine Schlösser

Deutschland ist über seine Landesgrenzen hinaus für seine Schlösser bekannt. Ja, sogar bis nach Amerika gilt Deutschland als ein Land der Märchenschlösser. Wie sonst lässt es sich erklären, dass König Ludwigs Schloss, (der übrigens volkstümlich als Märchenkönig bekannt ist), das Schloss Neuschwanstein als Vorlage für Disneyland diente. So wird zumindest gemunkelt.

Eine gewisse Ähnlichkeit ist hier nicht von der Hand zu weisen, stimmst? Oder was meint ihr? Ein bisschen rosa und blaue Farbe… und taraaaaa – fertig ist eine perfekte Kopie (naja fast). Was hätte König Ludwig dazu wohl gesagt? Ob er sich gefreut hätte?!

Eine Autostunde entfernt, unweit des Schloss Neuschwansteins liegt ein weiteres Schloss des Königs: das Schloss Linderhof

Beeindruckend besonders durch seine Gartenanlage und daher gerade im Frühling eine Reise wert, wenn die Natur erwacht und die Blumen zu duften beginnen.

Die Zeiten der Burgen und Schlösser müssen aufregend gewesen sein.

Mag es für den ein oder anderen vielleicht als Kind langweilig gewesen sein die kulturellen „Highlights“ über sich ergehen lassen zu müssen, ist es heute doch irgendwie ein Freude von der damaligen Zeit erzählen zu können. Vielleicht schwingt hier sogar ein wenig Stolz mit, wenn man in der Lage ist die eigene Kultur mit anderen Menschen teilen zu können und sie ein wenig in die Geschichte von damals „entführen“ zu können.

Und ein Schloss in echt ist doch irgendwie auch schöner oder nicht?

Es hat natürlich auch seinen Reiz dieses Märchenschloss mit Donald und dessen Freunden erleben zu können, doch das ist die Variante des amerikanischen Märchens und bereitet den Menschen in anderer Form eine Freude.

In diesem Sinne wünsche ich euch märchenhafte Erlebnisse!

Anja

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Einen Aktiv-Urlaub auf Island verbringen

Imposante Wasserfälle, monumentale Gletscher und idyllische, sanfte Landschaften – die Natur in Island ist einfach unvergleichlich. Vielfältig und geheimnisvoll, mit verwunschenen Wäldern und den charakteristischen Geysiren hat die kleine Insel für jeden Aktivurlauber etwas zu bieten. Schwarze Sandstrände und eindrucksvolle Felsen, imposante Kompositionen aus Gletscher und Geysiren – Island lockt mit seinen spektakulären Landschaften einen jeden und sorgt für unvergessliche Urlaubsmomente. Hier lassen sich zahlreiche Trekkingtouren entlang der rauen und doch stets charmanten Landschaften unternehmen, unterirdische Höhlen laden zum Schnorcheln und Tauchen ein.

Island bietet für jeden Geschmack etwas
Ob Wandern, Radfahren, Reiten oder River-Rafting – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ein absolutes Muss beim Aktivurlaub ist dabei natürlich eine Gletschertour. Hier reicht das Angebot von leichten Wanderungen entlang der Gletscherzunge des Sólheimajökull hin zu anspruchsvollen Begehungen wie beispielsweise des höchsten Gipfels des Landes, dem Hvannadalshnjúkur. Dabei können sämtliche Trekkingtouren auch mit erfahrenen Outdoor Guides durchgeführt werden. Eine der landesweit berühmtesten Trekkingstrecken ist der beliebte Laugavegur Treck, auf welchem der Urlauber bunt gefärbte Rhyolithberge, Lavawüsten, heiße Quellen, Gletscher und Wasserfälle bestaunen kann. Besondere Highlights bei einem Aktivurlaub sind auch Touren entlang der Schlucht Stakkholtsgjá oder zum imposanten Wasserfall Seljalandsfoss.

Island im und vom Wasser entdecken
Wen es hingegen ins Wasser zieht, für den ist eine Schnorcheltour oder ein Tauchgang in der Silfra Spalte im bekannten Nationalpark Thingvellir genau das Richtige. Hier taucht man eine in eine außerirdisch anmutende Welt mit schroffen Lavaformationen im kristallklaren Wasser. Auch bei einer Kajaktour etwa durch die imposante Schlucht Kirkjubaejarklaustur lassen sich die spektakulären Landschaften des Canyons immer wieder von neuem bestaunen. Der Fluss, welcher sich auf einer Länge von rund 2 km tief in das Tuff- und Vulkangestein geschnitten hat, macht diese Umgebung umso einmaliger und reizvoller. Doch auch im Winter sind Reisen in diese landschaftlich so vielseitige Insel einfach ideal: Denn die weitläufigen Skigebiete erstrecken sich entlang der atemberaubenden Berge der Arktis und einige Abfahrten führen sogar direkt von dem Gipfel hinunter zur Atlantikküste. Ob einfache Hänge oder extreme Klippen – hier ist jeder Schwierigkeitsgrad vertreten. Ob im Sommer oder im Winter mit Tui Wolters zu verreisen, ob ausgedehnte Trekkingtouren entlang der wildromantischen Landschaften und sagenumwobenden Gebiete oder unvergessliche Ski-Ausflüge entlang der imposanten Gletscherlandschaften: Island hat zu jeder Zeit und für jeden etwas zu bieten.

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Wo schläft es sich bei der Reise nach Wien am besten

Eine Reise nach Wien ist immer wieder etwas Aufregendes und Wunderschönes. Handelt es sich bei der österreichischen Metropole doch um eine durchweg harmonische Verbindung von Tradition und Moderne, so wie sie auf der ganzen Welt wohl einmalig ist. Gründe genug, um eine Reise hierher zu unternehmen, gibt es wahrlich viele. Aber ganz gleich, ob man aus geschäftlichen Gründen in Österreichs Hauptstadt unterwegs ist oder dort einfach nur eine unvergessliche Zeit erleben möchte: Faszination und Spaß sind hier ganz gewiss vorprogrammiert.

Facettenreichtum pur
Darüber hinaus haben Sie im Hinblick auf die Unterkünfte vor Ort die “Qual der Wahl”. Die umfangreichen Informationen unter www.wien.info geben Aufschluss über die Angebotsvielfalt, die Sie in Wien vorfinden werden. Hotels, Pensionen, Ferienhäuser, Appartements, Gästezimmer, aber auch private Zimmer werden hier offeriert. Letztere sind in der Regel ganz besonders günstig zu haben, und sie geben darüber hinaus auch einen kleinen Einblick in das “echte Leben” dieser eindrucksvollen Stadt. Ein echter “Geheimtipp” also für echte Wien-Fans.

Ein einzigartiges Flair
Die Hotels der Stadt überzeugen zumeist durch ihren gediegenen Stil, ihr traditionelles Ambiente sowie durch ihre gepflegte Gastlichkeit. Ähnlich positive Bewertungen gibt es für die Ferienhäuser und Appartements. Auch hier werden Komfort, Stil, Hygiene sowie ein freundlicher Service großgeschrieben. Je nach Anbieter sind die Preise pro Übernachtung mit Frühstück durchweg moderat. Wenn Sie sich für die Übernachtung in Privatzimmern entscheiden, lohnt sich ein vorheriger Online-Vergleich der Anbieter in jedem Fall. Denn hier können die preislichen Unterschiede mitunter sehr hoch sein. Allerdings bestechen die Privatangebote üblicherweise nicht nur durch ihre stilvolle Einrichtung und die doch verhältnismäßig niedrigen Kosten. Sondern hier sind es vor allem die Individualität und die Persönlichkeit, die so “anziehend” auf die Wien-Touristen wirken. Und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich die Inanspruchnahme privater Zimmer in Österreichs Hauptstadt einer stetig wachsenden Beliebtheit erfreut.

Eine wunderbare Zeit steht bevor
Man muss diese Stadt einfach erlebt haben; diesen typischen “Wiener Schmäh“, die Mentalität der Menschen vor Ort, dieser einzigartige Facettenreichtum… – es gibt unendlich viele Dinge, die diese Metropole so faszinierend machen.

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Nach dem Urlaub eine entspannte Heimreise antreten

Die schönste Zeit des Jahres soll nicht nur Spaß bringen, sondern auch der Erholung dienen. Damit dieser Effekt auch wirklich bis nach Hause mitgenommen wird, sollte Wert auf eine entspannte Heimreise gelegt werden. Um auf den letzten Metern mit dem eigenen Auto die Gelassenheit der vergangenen Urlaubstage zu erhalten, gilt vor allem eins: kein Stress. Dabei helfen kurze Wege zum geparkten Fahrzeug und die Gewissheit, dass das Auto unbeschädigt und einsatzbereit wartet. Mit vorausschauender Planung auf www.parkplatz-im-flughafen.de kann das vor dem Urlaub einfach vorbereitet werden und mit ein bisschen Geschick lässt sich sogar Geld sparen.

Die Vorbereitungen der Heimreise zeitlich strecken
Mit dem Packen der Koffer beginnt meist die Heimreise aus dem Urlaub. Wer mit dem Flugzeug reist, wiegt das Gepäck im Vorhinein, um nicht in die anstrengende Situation zu kommen, beim Einchecken noch schnell umpacken zu müssen. Alle Reiseunterlagen sind sicher und griffbereit deponiert. Durch einen frühzeitigen Beginn des Packens – möglicherweise können erste Gegenstände und Kleidung schon am Vortag stückchenweise in die Koffer und Taschen wandern – bleibt die Erholung bis zum letzten Moment erhalten. Kein Stress mit dem Bezahlen der Endrechnung entsteht, wenn das schon am Vorabend der Heimreise erledigt wird. Auch das Volltanken des Mietwagens kann dann schon erledigt werden. Wenn das Auto am Flughafen oder Bahnhof abgegeben wird, kann die Erkundigung über die Öffnungszeiten der entsprechenden Annahmestelle stressige Überraschungen verhindern.

An Uhrzeiten und Wetter in der Heimat denken
Oft ist es schwer vorstellbar, wie anders die Außentemperaturen und das Wetter nach wenigen Stunden Flug sein können. Um die Erholung aus dem Urlaub nicht mit einer Erkältung gleich nach Ankunft zu vertreiben, sind ein paar vorbereitende Gedanken hilfreich. Kein Stress entsteht, wenn das eigene Auto erreichbar ist, ohne das Flughafengebäude verlassen zu müssen. Wie lange und wo muss auf einen eventuellen Shuttle zum Parkplatz gewartet werden? Auch die Tageszeit der Heimreise gilt es zu beachten, um die Versorgung mit Essen und Trinken zu planen. Wenn die Geschäfte noch auf haben, kann ein kurzer Einkauf den leeren heimischen Kühlschrank füllen. Ansonsten ist vielleicht ein Restaurantbesuch der perfekte und erholsamste Abschluss des Urlaubs.

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Sonne, Meer und Vulkane – Segeln bei Sizilien

Wir hatten für den letzten Sommerurlaub nicht viel freie Zeit und so entschieden sich meine Freundin Margret und ich für einen siebentägigen Segeltörn im Mittelmeer. Die Reise sollte durch das Revier Sizilien und Liparische Inseln gehen. Die Inselwelt dort ist stark von vulkanischen Einflüssen geprägt. Gesagt, getan, wir mieteten unseren Segler und buchten den Flug zum Stützpunkt. Am Anreisetag wurden wir bei herrlichem Sonnenschein freundlich empfangen und der kleine Motorsegler wurde uns ausgehändigt. Wir brachten unsere Habe und reichliche Vorräte an Bord und drehten eine kleine Testrunde aufs Meer hinaus. Das Schiff war sehr angenehm und wir fühlten uns so richtig wohl. Nun konnte unser Abenteuer beginnen. Die erste Insel, die wir erreichten war Vulcano, dort gibt es eine geschützte Ankerstelle im Porto di Levante. Wir bummelten im kleinen Städtchen. Die Abendsonne war wie aus dem Bilderbuch, wir saßen noch auf Deck und es war herrlich. Der Wind war nicht übermäßig, aber es war immer genug vorhanden, um zu segeln.
Die Insel Stromboli war unsere nächste Anlaufstelle. Der noch intakte Vulkan faszinierte uns, der aufsteigende Rauch wirkte äußerst bedrohlich. Deutlich war der Schwefelgeruch in der Nase zu spüren, es roch angenehm. Ankern war dann in der Baja Milazzo angesagt, einer herrlichen Badebucht, sodass wir erst mal das Meer genossen. Wieder hatten wir traumhaftes Wetter, blauer Himmel, Sonnenschein, zum Baden ideal. Unsere nächste Anlegestelle war der Hafen von Lipari. Hier war touristisch einiges im Gange. Es gab ein historisches Kastell zu besichtigen, das sehr beeindruckend war. Nach einer kleinen Sightseeingtour entschieden wir uns für Pizza und Wein im Ristorante. Wir erreichten noch einige weitere schön Segeletappen und insgesamt ist die Route in dem Revier sehr zu empfehlen. Etwas wehmütig gaben wir schließlich nach einer Woche unseren Segler wieder ab. Es war ein feiner Urlaub, an den wir uns gerne erinnern.

Autor: Michael aus Gießen

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Aktivurlaub Schweiz: Motorrad-Paradies und Kultur

Beim Stichwort Reiseziel Schweiz denken die Meisten wohl an Schokolade oder Emmentaler Schaukäserei. Aber das kleine Alpenländchen ist ein echtes Highlight für Aktivurlauber. Als begeisterte Motorradfahrerin habe ich in unserem südwestlichen Nachbarland eine perfekte Destination gefunden, die auch noch reich an kulturellen Sehenswürdigkeiten ist. Gleich bei meinem ersten Schweiz-Urlaub habe ich mich in die unzähligen Kurven und schroffen Berge verliebt.

Aus Deutschland ging es damals über Zürich, wo wir bei einem kurzen Halt das wunderschöne Fraumünster und andere Sehenswürdigkeiten bestaunt haben. Vorbei an wunderschönen Seen cruisten wir weiter – am Vierwaldstädter See war schon der nächste Kulturstopp angesagt: Ein kurzer Spaziergang auf Wilhelm Tells Spuren, mit Blick aufs “Rütli”. Endlich führte unsere Route hinein in die mächtige Gebirgslandschaft. Zwei Tage lang haben wir Kehre um Kehre bewältigt, dutzende von Pässen (wie Splügenpass oder San Bernardino) überquert und atemberaubende Ausblicke genossen. Ein Wandertag musste natürlich auch sein, wenn schon so viele Gipfel uns umringten! Rund um die berühmte Viamala-Schlucht lockten in den Berg gehauene Sträßchen mit unzähligen Tunneln immer wieder zu kleinen Umwegen von unserer Route. Jeden Abend war ich froh, meine Beine mal auszustrecken und vom Sattel zu kommen, aber jeden Morgen war ich wieder heiß auf neue Turns.

Als wir dann nach einer Woche im Tessin angekommen sind, habe ich den Bade- und Ruhetag in Locarno so richtig genossen. Auch die Stadt ist toll, neben riesigen Kakteen gibt es verschiedene Sehenswürdigkeiten und architektonisch spannende Häuser. Palmen verbreiten ein exotisches Flair und die Seepromenade lädt zum Flanieren ein. Hier hat man einen traumhaften Blick auf den Lago Maggiore, vor allem an einem entspannten Abend mit romantischem Sonnenuntergang und leckerem Rotwein. Typisch italienischer Lebensstil prägt nicht nur die Cafés und Restaurants, die ganze Stadt verströmt ein “Dolce far Niente” Gefühl. Das ich dann, trotz Aktivurlaub, so richtig in mich aufgesogen habe.

Am nächsten Tag war wieder Kultur angesagt und wir haben Bellinzona, seit 2000 Unesco Weltkulturerbe, besucht. Neben mittelalterlichen Burgruinen wartet die Stadt mit klassizistischer Architektur und anderen Sehenswürdigkeiten auf. Zum Abschluss noch eine romanische Kirche mit uralten Fresken und langsam mussten wir an die Rückfahrt denken… Schade. Wir kommen sicher wieder.

Autor: Christin aus Hiddenhausen

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Radeln weg vom Ballermann hinein ins schöne Mallorca

Wie sieht man möglichst viele der schönsten Ecken einer Landschaft, ohne mit dem PKW daran vorbei zu rauschen? Richtig: mit dem Rad. In dem Jahr nach meiner Scheidung war ich recht unternehmungsfreudig und auch bereit Neues auszuprobieren. Und endlich sollte mein Urlaub einmal ganz auf mich zugeschnitten sein. Was ich bis dahin nicht wusste, ist, dass Deutschlands liebste Kolonie Mallorca ein Eldorado für Mountainbiker und Rennradfahrer ist. Sogar Profis bereiten sich hier auf Wettkämpfe vor. Da mein “Feld-Wald-Wiesen-Rad” zwar stadtparktauglich ist, aber auch nur schwer in den Koffer passt, habe ich mich vorab informiert und in meinem Urlaubsort ein geländetaugliches Mountainbike für die Dauer des Aufenthalts ausgeliehen. Auch die Touren kann man sich vorab wunderbar im Internet auswählen, trotzdem waren die Straßenkarte und ein Rad-Navi mein ständiger Begleiter. Ausgangspunkt für alle Touren war mein Urlaubsort Palma de Mallorca. Als Nicht-Profi habe ich bewusst flache Strecken gewählt, weil ich mehr Wert auf Landschaft als auf Training gelegt habe. Ausgestattet mit festem und flüssigem Proviant ging die erste Tour ab Palma auf einem markierten Radweg. Die Gesamtstrecke von 20 km einfach zum Cap Blanc und seinem Leuchtturm verging wie im Flug. Etwas enttäuscht war ich, dass beides auf abgesperrtem Militärgelände liegt. Dank Navi habe ich mich in den Tagen danach auch ohne Planung auf Tour begeben und dabei die wirklich sehenswerten Eckchen von Mallorca für mich entdeckt. Auch im nächsten Jahr werde ich wieder dort sein, allerdings dann im Frühjahr, da sind die Temperaturen erträglicher und der Tourismus ist noch nicht so aktiv.

Autor: Martina aus Potsdam

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