Couchsurfing mal anders

Ich möchte gar nicht wissen, welche Bilder oder Gedanken bei dem ein oder anderen in den Kopf schießen, wenn sie den Begriff Couchsurfing hören.

Also es hat schon mal nichts mit Wellenreiten auf einer Couch zu tun, soviel ist sicher.

Ansonsten denke ich ist dieser Begriff sehr dehnbar.

Ich verstehe darunter das Reisen durch die Welt zu Gast bei Menschen die ihre Couch kostenlos zur Verfügung stellen. Eine zwischenmenschliche Geste die seines Gleichen sucht.

Ich für mich interpretiere das noch ein wenig anders.

Warum nicht den Kreis ein wenig einschränken. Couchsurfing bei Freunden und Bekannten, statt bei Menschen die man so gar nicht kennt. Gerade mir als Frau behagt der Gedanke nicht so ganz bei einem Menschen zu wohnen, den ich so gar nicht kenne.

Wenn man auf Reisen ist und den zwischenmenschlichen Kontakt nicht scheut, trifft man auf viele Gleichgesinnte, die ihre Lebenserfüllung ebenfalls im Reisen sehen. Man kommt ins Gespräch, lernt sich kennen ja man reist sogar ein wenig gemeinsam. Manchmal entstehen dadurch Freundschaften fürs Leben und das obwohl manchmal ein ganzer Kontinent dazwischen liegt. Man verspricht sich gegenseitig zu besuchen. Das passiert dann nicht oft. Die anfängliche Euphorie ist in vielen Fällen dann doch wieder verblasst. Doch das ist schade.

Warum nicht mal den großen Versprechungen „ja ich komm dich auf jeden Fall besuchen“ auch Taten sprechen lassen.

Ich bin überzeugt, dass daraus die schönsten und spannendsten Urlaube entstehen. Denn wann gibt es diesen tiefen Einblick in die Welt der Einheimischen? Im klassisch gebuchten Pauschalurlaub sicher nicht.

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