Hochalpines Trekking in den Dolomiten

Eine Wanderung durch die Alpen hat besonders in den Dolomiten einen ganz besonderen Reiz. Die einzigartigen, schroffen Berggipfel scheinen zum Greifen nah und die Naturparks auf dem Weg bieten mit ihrer artenreichen Fauna und Flora immer neue, atemberaubende Höhepunkte.
Trekking ist ja nun gut und schön, aber meist schreckt bei solch einem Projekt dann doch die Planung, Organisation und Vorbereitung der Expedition. Immerhin müssen für eine hochalpine Tour mindestens 3-4 Tage eingeplant werden. Und bei vollem Gepäck auf über 2000 Höhenmetern tagelang seine 6-7 Stunden Wegstrecke abspulen, das schlaucht selbst geübte Wanderer schon bei der Vorstellung.
Doch inzwischen geht es auch bequemer. Zwar müssen Wanderer immer noch selbst auf Schusters Rappen losziehen, aber es gibt einige zuverlässige Anbieter, die geführte Trekkingtouren in den Dolomiten anbieten. Besonders komfortabel geht dies mit Gepäcktransport von Hütte zu Hütte. Soll heißen: Die Koffer reisen voraus, der Wanderer trippelt erleichtert hinterher, nur mit Trekkingausrüstung und Proviant für die Tagesetappe im Rucksack. Da bleibt viel Zeit für die Landschaft ringsum und das eine oder andere Erinnerungsfoto. Und der Bergführer ist stets als zuverlässiger Begleiter bei der Gruppe. Meist kennt er auch interessante Hintergrundinformationen über die Bergwelt. So lässt es sich sorgenfrei von Hütte zu Hütte wandern.
Auch wenn hochalpines Trekking in den Dolomiten auf diese Art wesentlich stressfreier zu bewältigen ist, sollte trotzdem berücksichtigt werden, dass es dabei in große Höhen hinauf geht. Wer sich für solch eine Tour entscheidet, sollte daher körperliche Fitness und einiges an Erfahrung im Bergwandern mitbringen, bevor er sich auf dieses Abenteuer einlässt.

Autor: Philip aus Kassel

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