I love my “Nordic-Walking im Blackwood-Forest”

Zum Nordic Walking kam ich wie die sprichwörtliche “Jungfrau zum Kinde”. Meine Krankenkasse bietet einen Bonus, wenn ein Sportkurs nachgewiesen wird. Nun gut, dachte ich mir, warum nicht mal tun, was (scheinbar) alle tun: Nordic Walking. Und das Erst-Erlebnis war auch gleich so positiv, dass weitere Kurse folgten. Mittlerweile bin ich experimentierfreudiger geworden, was die Wahl meiner Strecken angeht. Und da der Schwarzwald in greifbarer Nähe liegt, bin ich immer öfter dort am Wochenende um mich auszutoben.

Jogging habe ich immer gehasst, aber Nordic Walking ist für mich eine sehr angenehme Art mich auszupowern. Zu finden bin ich dann meist rings um den heimischen Triberg und seine dunklen Wälder, die den englischen Touristen Ausdruck “Black Forest” durchaus nachvollziehbar machen. Die Gegend hier ist meist sehr steil geschnitten und die Wege entsprechend selten über längere Strecken flach. Aber die Natur macht das wieder wett: wundervolle Tannenwälder. Die Luft ist prall gefüllt mit Sauerstoff, dem Geruch von Harz und nur wenig “menschlicher Lärm” stört die Idylle.

Empfehlen möchte ich heute speziell denjenigen, die vielleicht ihren Urlaub hier verbringen, die Wanderwege entlang der Triberger Wasserfälle. Die Guttach, die hier über sieben Stufen zu Tal stürzt, ist ein seltenes und beeindruckendes Schauspiel, mit dem man seinen Nordic Walking Kurs abwechslungsreich gestalten kann. Außerdem tut die feuchte Luft entlang des Weges gut. Und Begegnungen mit allerlei “Ureinwohnern” wie die frechen und touristenerprobten Eichhörnchen sind inklusive.

Die gleichmäßigen Bewegungen, die dem Nordic Walking eigen sind, kombiniert mit dem gesunden Klima des Schwarzwalds – eine idealere Paarung gibt es wohl kaum.

Autor: Manfred aus Freiburg

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