Kitesurfen lernen – großer Spaß für jedermann und -frau

Ich möchte euch heute etwas über das Kitesurfen erzählen.

Beim Kiten steht man auf einer Art kleinem Surfbrett (Board) und lässt sich von einem Lenkdrachen (Kite) ziehen. Der Kite ist über den Bar und einen Hüftgurt (Trapez) mit dem Kiter verbunden. Dadurch benötigt er weniger Kraftaufwand, um den Kite zu halten, als beispielsweise beim Wakeboarden, wo der Kite direkt in der Hand gehalten wird. Gesteuert wird durch Gewichtsverlagerung auf dem Board und mit dem Bar durch Richtungsänderung des Drachens.

Ich behaupte, dass jeder gesunde Mensch Kitesurfen lernen kann. Klar, werden sich einige damit schwerer tun als andere, aber mit Geduld und Spaß an der Sache klappt es irgendwann bei allen.

Ratsam ist auf jeden Fall, bei einem Lehrer Kitesurfen zu lernen. Auf eigene Faust wird man dabei schnell ein Gefahr für sich und andere.

In einer Surfschule gibt es meistens gute Angebote fürs Kitesurfen. Einfach mal bei den Surfspots am Strand nachfragen. Neben Grund- und Aufbaukursen gibt es oft auch Schnupperkurse, wo ein erster Eindruck vom Kiten vermittelt wird. Dabei merkt ihr dann recht schnell, ob ihr mit diesem Sport warm werdet oder nicht. Der Grundkurs vermittelt dann alles Wissenswerte zum Thema Ausrüstung und Technik. Also Auf- und Abbau des Kites, Sicherheitsregeln, Verhalten im Notfall und so weiter. Dann folgt der praktische Teil, wo es mit Startübungen und den ersten Metern Fahrt richtig zur Sache geht. Wenn ihr das alles gemeistert habt, dürft ihr selbstständig üben. Meist folgt hier ein Aufbau- oder Intensivkurs, um das Gelernte zu vertiefen und an der Technik zu feilen.

Wer sich nach den Kursen immer noch nicht ganz sicher ist, kann auch noch einige Stunden Einzelunterricht nehmen und beim betreuten Kiten mit dem Trainer seine Runden drehen, bis alles sitzt.

Autor: Philip aus Kassel

 

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