Städtetrip nach Berlin

Berlin ist immer eine Reise Wert – jedoch sollte man sich Zeit nehmen. Denn vorweg gesagt: ein verlängertes Wochenende von Freitag bis Sonntag ist eindeutig zu knapp.

Wenn man sich wie wir dennoch für einen Wochenendtrip entscheidet, sollte man für die U- und Straßenbahn die Berlin-Welcome-Card erwerben. Zusammen mit der Bahnkarte erhält man eine Art Info- und Gutscheinheft und hat für viele Sehenswürdigkeiten ermäßigten Eintritt.

Städtereise Urlaub Berlin

Schönes Wetter und Blick auf den Fernsehturm bei einer Städtereise nach Berlin

Wir hatten das Glück, ein Hotel in der Friedrichstraße gebucht zu haben. So waren wir von vielen Sehenswürdigkeiten nicht weit entfernt: mit Umsteigen waren es maximal 5 U- oder Straßenbahn-Stationen.

Checkpoint Charly, das Brandenburger Tor, den Reichstag, Madame Tussauds, die Siegessäule, den Tiergarten mit dem Freiluft Straßenlaternen-Museum, Schloss Bellevue, den Potsdamer Platz mit Sony-Center, den Ku’damm mit KaDeWe und Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche erreicht man so in nur kurzer Zeit. Viele Sehenswürdigkeiten liegen direkt bei einander, so dass man zu Fuß von einem Punkt zum nächsten gelangen kann. Wer das Technikmuseum besuchen möchte, sollte sich hierfür genügend Zeit einplanen – zwei oder drei Stunden vergehen wie im Flug, ohne dass man auch nur annähernd alles gesehen hat. Es gibt hier so viel zu sehen und zu entdecken. Vor allem Kinder kommen hier voll auf ihre Kosten – im so genannten Spectrum kann man alles anfassen und ausprobieren (und ganz nebenbei eine Menge lernen).

Weiterhin empfiehlt sich ein Besuch in Potsdam. Neben Schloss Sans Souci hat diese Stadt viele weitere Attraktionen zu bieten. Viele der alten Bauten sind inzwischen restauriert und wunderschön anzusehen. Was viele nicht wissen: egal aus welcher Richtung man Potsdam erreichen möchte: man muss immer eine Brücke überqueren. So gelangt man Richtung Potsdam auch an den Wannsee. Hier kann man sich zwischen den Sight-Seeing-Touren auch mal entspannt ans Ufer legen.

Leider haben wir in nur drei Tagen noch lange nicht ganz Berlin gesehen. Oben genannte Sehenswürdigkeiten haben wir “geschafft” – aber diese sind nur ein Bruchteil dessen, was Berlin zu bieten hat. Bei unserem nächsten Trip würden wir uns auch mal einfach in irgendeine U- oder S-Bahn setzen – und irgendwo aussteigen. Denn nur so findet man auch Ecken, die in keinem Reiseführer beschrieben aber dennoch sehens- und erlebenswert sind.

Reisezeitraum: September 2008 – Hotel Maritim pro Arte

 


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