Familienurlaub einmal anders: Wandern in Österreich

Lasst Euch über unseren diesjährigen Österreich Wanderurlaub berichten. Er war für die ganze Familie ein Volltreffer, obwohl unsere beiden Söhne (9,11) zunächst alles andere als begeistert von unserem Plan waren. Aber da die Haushaltskasse in diesem Jahr keine teure Reise finanzieren konnte, haben wir uns zum Wandern in Österreich entschieden.

Weil aber weder mein Mann noch ich – und die Kinder schon gar nicht – an anstrengende Wandertouren gewöhnt waren, haben wir beschlossen, es langsam angehen zu lassen. Tirol erschien uns für unsere Pläne wie geschaffen, weil einerseits der Anfahrtsweg recht bequem zu bewältigen war und andererseits Tirol gerade für einen Österreich-Wanderurlaub mit Kindern viel bietet. Wir mieteten uns eine gemütliche Ferienwohnung und starteten von dort aus zu diversen Wanderausflügen.

Unsere Wege führten uns durch die atemberaubende Schönheit der Tiroler Berge. Die Botschaft von herrlicher Natur kam sogar bei unseren Jungs an, die ansonsten zu Hause mit dem PC geradezu verwachsen sind. Es gab einige Themenwanderwege, die beim Laufen vergessen ließen, dass die Füße von der ungewohnten Bewegung vielleicht wehtun könnten.
Unseren Jungs hat am besten Gondelfahren gefallen. Wir sind zum Beispiel mit der Berggondel bis zur Mittelstation Komperdell in Serfaus gefahren und begannen unsere Wanderung damit bereits auf Bergplateau Höhe. Bis zur Möseralm konnten wir laufen, ohne uns zu sehr anstrengen zu müssen. Die Rast auf der Alm hätte uns aber auch für mehr Mühe entschädigt.

Alles in allem war der Wanderurlaub Österreich mit unseren Kindern ein voller Erfolg. Ich kann Euch guten Gewissens die Empfehlung geben, es selbst einmal auszuprobieren.

Autor: Daniela aus Fürth

 

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Golfen für Einsteiger – vom Filmklischee zum Lieblingssport

Golf hat mich schon immer fasziniert. Ich wusste nur nicht, wie ich es anstellen sollte, auch zu dieser High Society zugelassen zu werden.
Antworten auf diese Fragen bekam ich ausgerechnet mitten im Nirgendwo. Nämlich im oberen Isartal zwischen Vorderriß und Krün. In dieser Gebringsidylle hatten meine Familie und ich eine Ferienwohnung gemietet, weil wir wandern gehen wollten. Und was fand ich etwas außerhalb von Krün? Einen Golfplatz! Mitten im Isartal zwischen Fichten und Bergwiesen! Das musste ich mir aus der Nähe ansehen! Ich wurde angenehm überrascht, denn die meisten Golfer dort waren ganz normale Menschen wie du und ich. Das mit dem Sport für die oberen Zehntausend musste ein Klischee sein. Ich wurde vom Personal freundlich empfangen und bekam ein Angebot für einen kostenlosen Schnupperkurs. Die Ausrüstung konnte ich vor Ort ausleihen. An Kleidung wurde auch nichts Spezielles verlangt, bequeme Sportsachen eben. Überhaupt ist Golfen für Einsteiger kein Hexenwerk – aber Vorsicht, es macht süchtig!

Auch Einsteiger finden sich schnell beim Golf zurecht

Als ich zum ersten Mal die Driving Range, also das Übungsgelände betrat, war mir noch etwas mulmig. Aber nach der Anleitung eines kompetenten Angestellten war die Aufregung verflogen und ich machte mich begeistert an meinen ersten Eimer Golfbälle, um den Abschlag zu üben. Das ist schwerer, als es aussieht. Ich habe viele Löcher in die Luft geschlagen, bis es halbwegs klappte.
Trotzdem ist nicht bei dem einen Eimer geblieben. Ich habe diesen Urlaub noch viele geleert. Inzwischen habe ich auch hier zu Hause einen Golfclub gefunden und spiele dort regelmäßig.

Autor: Michael aus Wuppertal

 

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Alle Wege führen nach Rom – oder auch nach Venedig…

So zumindest in unserem Fall. Unser diesjähriger Urlaub sollte uns wieder einmal nach „Bella Italia“ führen und uns zwei Wochen voller neuer kultureller Eindrücke, beeindruckender Architektur, romantischer Abendessen, entspannender Spaziergänge, atemberaubenden Sonnenuntergängen am Meer und Unzähligem mehr bescheren. Seit meinen Kindertagen fahren wir alle paar Jahre nach Italien und wurden noch nie enttäuscht.

Dieses Jahr fiel uns die Entscheidung, welche Stadt wir uns anschauen wollten, was wir dort machen wollten und vorallem wie und wo wir diesmal unterkommen wollten – bei dieser großen Auswahl an fantastischen Städten, Sehenswürdigkeiten und Unterkünften, die Italien zu bieten hat – wahrlich nicht leicht.

Zuletzt wurde abgestimmt und die Wahl fiel auf eine Städtereise nach Rom und Venedig. Die Idee war, beide Städte etwas intensiver kennenzulernen, indem wir für jede Stadt eine ganze Woche einplanten. Eine Woche, in der wir die Stadt etwas genauer unter die Lupe nehmen konnten. Jenseits von ausgetretenen Touristenpfaden, wollten wir die beiden Städte auf unsere Weise erkunden, uns berauschen an der einzigartigen Architektur, verzaubert werden von der römischen Kultur, die Energie der Stadt und ihrer Umgebung aufsaugen, uns verirren in kleinen Gassen, die Seele baumeln lassen zu den Klängen des Landes, uns bei einem Glas Rotwein von der italienischen Küche verführen lassen und uns einfach treiben lassen und sehen, wo wir landen.

Eine der berühmten Wasserstraßen von Venedig

Darüberhinaus sollte sich diese Jahr noch etwas ändern: unsere Unterkunft. Früher, als Kind, waren wir immer auf einem Zeltplatz, sei es direkt am Meer oder sei es mitten im Wald, unser Zuhause war der Zeltplatz, von dem aus wir dann Tagesausflüge unternahmen. Heute, als Erwachsene, liebe ich das Zelten immer noch genauso und dennoch wollten wir diesmal lieber auf Schlafsack, Isomatte, Campingkocher & Co verzichten. Unser Wunsch war, den Luxus von den eigenen vier Wänden auch in unserem Urlaub genießen zu können. Also entschlossen wir uns für eine Ferienwohnung Venedig von Privat. So konnten wir für eine Woche ungestört in unserem „eigenen Zuhause“ leben, und von dort aus in Ruhe die Stadt erkunden. In beiden Arpartments fühlten wir uns sehr wohl und auch unsere Ferienwohnung Rom war gemütlich und häuslich eingerichtet und der perfekte Ort, um nach einem langen Tag die Tür hinter sich zu zu machen.

Autor: Bethula

 

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Unser erster Radurlaub in der Toskana

Wir sind im Urlaub eher aktiv, also nicht die typischen Strandhocker. Das macht uns ganz kribbelig. Darum erkunden wir die Umgebung um die Ferienwohnung herum gerne mit dem Fahrrad. In Deutschland ging das wunderbar, jetzt haben wir es das erste Mal in der Toskana ausprobiert.

Wir hatten uns eine Ferienwohnung in Prategiano, einem Dorf in der oberen toskanischen Maremma, gemietet. Ringsum wartete die einzigartige Landschaft nur darauf, von uns erkundet zu werden.
In der hügeligen Landschaft herrscht auf den Straßen ein ständiges Auf- und Ab. Aber da selbst die Panoramastraßen kaum befahren sind, können Radtouristen dort ruhig und unbeschwert ihrer Wege ziehen. Die Aussicht von den Hügeln auf das blaue Meer und die vorgelagerten Hügelketten entschädigt mehr als genug für die ausgestandenen Strapazen bei der Hochfahrt. Mein Mann und ich sind zwar körperlich fit, aber nicht derart durchtrainiert, dass wir das alles mühelos gemeistert hätten. Wir haben uns hübsch viel Zeit gelassen und oft einfach mal haltgemacht am Straßenrand um Fotos zu schießen oder im Schatten eines Baumes die Ruhe der Landschaft ringsum auf uns wirken zu lassen.

Fahrrad Radtour Toskana Urlaub

Kleine Pause bei unserer Fahrradtour durch die Toskana

Der Radurlaub in der Toskana ist wie im Flug vergangen. Es gibt so viele schöne Radtouren rund um Prategiano. Wir waren meist den ganzen Tag unterwegs. Wir haben dabei auch viele schöne alte Dörfer, Kirchen und andere Sehenswürdigkeiten besichtigt. Übrigens kann man in den Dörfern auch richtig gut essen. Und da die Maremma ein Weinbaugebiet ist, gibt es zum Essen auch gleich den ein oder anderen guten Tropfen dazu.

Autor: Diana aus Frankfurt

 

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