Kanufahren in Bielefeld ist mehr als nur Alternative zum Wandern

Leider ist der Urlaub auf wenige Wochen im Jahr begrenzt. Als begeisterter Kanufahrer möchte ich aber auch im Alltag auf mein Hobby nicht verzichten. Bestens bedient werde ich hier fast vor meiner Haustür. Bielefeld ist für Kanusportler ein echter Geheimtipp. Für mich gibt es nichts Besseres zum Entspannen als am Wochenende aufs Wasser zu gehen und weg zu kommen vom hektischen Alltag. Und an manchen Tagen verlängere ich meinen Trip und nutze den Service der Kanustation an der Bega und bleibe über Nacht. Überhaupt bin ich gerne auf der Bega unterwegs. Das ganze Begatal steht unter Naturschutz und ist nicht von Menschenhand irgendwie modernisiert, die Ufer sind meist wild bewachsen. Und das Gewässer selbst bietet für Jeden etwas: ruhige und beschauliche Abschnitte, ab und an aber auch kleinere Stromschnellen und alles, was die unberührte Natur einem als Hindernisse in den Weg legen kann. Immer wieder trifft man Gleichgesinnte und teilweise trauen sich sogar Lehrer mit Ihren Schulklassen zum Ausflug auf die Bega. Die meiste Zeit des Jahres ist es jedoch so ruhig, wie ich es mir wünsche. Kanuclubs gibt es hier eine ganze Menge. Sie bieten Unterricht und auch den Verleih von Ausrüstung. Ich kann´s jedem nur empfehlen! Es ist nie zu spät. Und vom Kanu aus entdeckt man noch mehr als beim Wandern.

Autor: Martin aus Bielefeld

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Zum ersten Mal Kanufahren auf der Lahn

Ich träumte schon ewig davon, eine Kanutour auf der Elbe zu machen, bin aber nie dazu gekommen. Meine Frau ergriff schließlich die Initiative und überraschte mich mit einem Gutschein zum Kanufahren auf der Lahn. Ich war mäßig begeistert. Die Lahn ist ja nun mal nicht die Elbe und wir wohnen hier in Gießen direkt an ihr. Und überhaupt… Aber ich machte gute Mine zum bösen Spiel und sagte mir, dass ich auf der Lahn ja schon mal für die Elbe üben könnte.

Der Anfahrtsweg war kurz und das Prozedere unkompliziert. Meine Frau hatte alles fix-fertig gebucht, wir mussten nur noch mit dem Zug zum Startpunkt nach Odenhausen fahren. Wir bekamen vom Kanuverleih eine Einweisung und passende Schwimmwesten – dann ging es los. Es war ja schon eine wackelige Angelegenheit. Besonders am Anfang! Aber bald hatten wir uns einigermaßen zurecht gefunden konnten die Umgebung genießen. Oberhalb von Gießen ist die Flusslandschaft wunderschön. Naturbelassene Auen und Uferböschungen wechseln sich hier mit Altwassern ab. Es gab Enten und andere Wasservögel zu sehen und die Ruhe war einfach himmlisch…
Aus der wurden wir dann durch ein Wehr aufgeschreckt! War das eine Aufregung! Anhalten, vorsichtig aussteigen, Kanu um das Wehr tragen und wieder einsetzen. Für unser erstes Wehr klappte es aber recht gut. Wir hatten nur nasse Füße bekommen, aber damit muss man ja auf einer Kanufahrt immer rechnen.
Nun ging es gemütlich weiter. Der Fluss gab das Tempo vor. Wir ließen uns einfach mehr oder weniger treiben. Dann durchpaddelten wir den Wismarer See und steuerten auf Gießen zu. Schon grüßte uns die Badenburg und die Heimat kam in Sicht. Damit war unsere erste Kanutour zu Ende.
Ja, die Lahn ist nicht die Elbe, aber schöner als unser paradiesische Fluss kann die auch nicht sein!

Autor: Simon aus Gießen

 

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