Wenn man alle Muskeln spürt

Ihr sucht eine schöne Möglichkeit mal wieder sportlich aktiv zu werden?

Hier ein Vorschlag von mir: Klettern

Egal ob am Fels oder in der Halle, ob allein, zu zweit oder mit der ganzen Clique ihr werdet Spaß haben! Das sei euch versprochen!

Seid ihr denn selbst schon mal Klettern gewesen?!

Wenn ja, wisst ihr was ich meine, wenn nicht, dann wird es Zeit und ich kann es euch nur empfehlen!

Das Gefühl wenn man all seine Muskeln spürt ist schon ein ganz besonderes Gefühl. Das hatte ich zuletzt, als ich mal wieder klettern war. Klettergurt und Schuhe eingepackt und los ging es.

Beim Klettern dem Ziel Stück für Stück immer näher zu kommen, seine eigenen Grenzen zu entdecken. Das Gefühl sich nach oben zu bewegen, das ein oder andere mal mehr oder weniger grazil, das ist schon ein tolles Erlebnis von dem man auch ein paar Tage später noch etwas hat. Das ganze nennt sich dann:

Muskelkater!

Ja aber nicht irgendein Muskelkater. Es gibt Muskeln die sich mir meinen ganzes Leben noch nicht ein einziges Mal vorgestellt haben, bis zu dem Tag an dem ich das erste Mal klettern war. Im ersten Moment viel die Begrüßung nicht wirklich herzlich aus und auch die Muskeln wirkten ein wenig sauer. Aber man gewöhnt sich schnell aneinander. Man gehört ja doch irgendwie auch zusammen.

Bei all dem Schmerz den man fühlt, mag ich dieses Gefühl seine Muskeln zu fühlen und nein bevor dieser Gedanken aufkommen sollte, ich bin kein Masochist. Ich mag das Gefühl, denn es lässt einen irgendwie noch ein bisschen lebendiger fühlen als sonst. Auch wenn so die eine oder andere Bewegung im Laufe der nächsten 1-2 Tage zu einem schmerzverzerrten Gesicht führen kann. Es ist das gute Gefühl etwas für sich und seinen Körper getan zu haben.

Ihr habt es noch nie ausprobiert? Dann wird es Zeit! Denn das Ganze ist nicht nur Sport, sondern bedeutet auch jede Menge Spass!

Einfach in die nächste Kletterhalle oder auch in den Hochseilgarten, dort werdet ihr dann von den Profis eingewiesen und werdet es selbst erleben. Probiert es doch einfach mal aus. Es lohnt sich!

Und viele Grüße an die neu entdeckten Muskeln.

Liebe Grüße
die Bine.

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Klettern in Berlin – toll auch für Teams

Meiden Sie auch so gerne Betriebsausflüge wie ich? Die Erfahrungen bisheriger Jahre jedenfalls haben mich seit jeher zusammenzucken lassen, wenn das Thema wieder anstand. Und immer Krankheit vortäuschen oder Urlaub nehmen geht auf Dauer auch nicht. Um so mehr verblüffte mich der neue Abteilungsleiter mit seinem Vorschlag “Klettern in Berlin”. Genau wie Sie hab ich auch etwas dumm aus der Wäsche geschaut. Aber immerhin klang es origineller als irgendwelche Betriebsbesichtigungen.

Nun haben Kletterschulen und das Freeclimbing ja mittlerweile fast jeden Zipfel der Nation erreicht und so hat auch unsere Hauptstadt klettertechnisch einiges zu bieten.

Gebucht war ein spezielles Gruppen-Training, um für die Abteilung als Gemeinschaft einen Effekt des Team-Feelings zu geben. Nur gut, dass wir uns verstehen, denn mit nervenden Kollegen könnte ich mir dieses Erlebnis kaum vorstellen. Wenn ich mich in schwindelnden Höhen auf einen Anderen verlassen muss, dann soll das doch bitteschön jemand sein, dem ich vertrauen kann. Und als es dann nach intensiver Sicherheitsschulung losging, war mir schnell klar, dass das teilweise schon Nerven erfordert. Anfänglich war ich schwer verkrampft, denn wer gibt schon gerne Schwächen gegenüber Kollegen zu. Aber mit der Zeit lernt man, sich zu öffnen und Verantwortung sowohl zu übernehmen als auch abzugeben.

Aber wie gesagt: Ich kann mir dieses Event nicht mit einer Gruppe vorstellen, wo´s nicht passt und Lachen schnell zum Auslachen wird. Oder am Montag dann noch nachgelästert wird. Aber für Teams wie unseres war das Erlebnis ein echter Knaller und hat noch lange auch im Alltag nachgewirkt. “Klettern in Berlin” war bisher der beste Betriebsausflug und hat sich im Privatleben auch einen Platz reserviert.

Autor: Tim aus Berlin

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Bei einer Kletterwoche in Champéry geht´s meistens aufwärts

Wer wie ich im Urlaub einfach nicht still sitzen kann, dem sei eine Kletterwoche in Champéry in den Schweizer Alpen ans Herz gelegt. Champéry ist ein ausgesprochener Urlaubsort im Wallis, wo es im Winter brummt wie in einem Bienenstock. Unterkünfte gibt es reichlich im Sommer und für jeden Geldbeutel. Südlich von Genf gelegen treffen sich in der schneefreien Zeit Mountain- und Trail-Biker hier sogar zur Weltmeisterschaft und halt die Kletter-Verrückten wie ich. Aber mal ehrlich: Was ist eine toll ausgestattete Kletterwand in Hamburg gegen das “Kraxeln” am Felsen, in der frischen Luft und inmitten dieses gewaltigen Bergpanoramas? Grüne Hänge wechseln hier mit massiven Gesteinswänden und sowohl bei Sonnenschein als auch bei tief hängenden Wolken (immerhin liegt die Kletterwand 1500m hoch) ist der Ausblick bombastisch. Champéry bietet seinen Gästen einen 40 m hohen Felsen aus Kalkstein, versehen mit verschiedenen Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade zwischen 3+ bis 7b. Sogar an Familien mit Kindern wurde dabei gedacht und einfacherer Varianten angelegt. Früh übt sich was ein Meister werden will! Und wer sich lieber in erfahrene Hände begibt, dem sei die geführte Kletterwoche des ortsansässigen Sportclubs Onu empfohlen. Angefangen von den wichtigen Einweisungen auch in Sicherheitsgeschichten wie das Sichern des Partners, dem “Trocken-Üben” an der vereinseigenen Kletterwand bis hin zu den geführten Kletterausflügen auf dem Barme hat man in der Gruppe viel Spaß. Auch ohne Vorkenntnisse hat man so bei bester Betreuung schon bald das erste Erfolgserlebnis. Aber ausprobieren müsst Ihr’s schon selbst!

Autor: Philip aus Kassel

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Klettern im Flachland: Hamburg macht´s vor

Mein Gesicht war wohl Gold wert, als ich als Geschenk zum Jubiläum einen Gutschein “Klettern in Hamburg” in den Händen hielt. Als Rheinhessin ist, beziehungsweise war Hamburg einfach nur flach. Wo bitteschön sollte man da klettern? Im ersten Augenblick dachte ich an ein Scherzpaket Marke “Versteckte Kamera”. Aber man hat mich eines Besseren belehrt!
Natürlich hat Hamburg sich mittlerweile keine Berge wachsen lassen. Soviel nur vornweg. Obwohl es erstaunlicherweise vor Ort eine Sektion des deutschen Alpenvereins mit eigener Kletterwand gibt. Und was nun die Möglichkeiten des Climbings angeht, ist Hamburg alles andere als “hinterm Berg”.

Am Tag unserer Ankunft haben wir erst mal Hamburg besichtigt und wie erwartet: keine Berge! Am nächste Tag war dann der Termin im Stadtteil St. Pauli zum großen Aufstieg. Nur, wer geglaubt hatte: ran an die Wand und losgeht´s, der wurde erst mal elegant gebremst. Safety first heißt die Devise und vor dem Spaß (beziehungsweise Schweiß) steht eine gesunde Portion Einweisung. Schließlich ist die Ausrüstung beim Climbing das A & O, gemäß dem Motto “Runter kommen sie Alle” möchte man ja auch heil runterkommen. Aber wenn´s dann losgeht, ist es einfach nur Spaß pur und auch superanstrengend, denn die Oberarm- und Oberschenkelmuskulatur ist nicht bei Jedem von uns ausgeprägt durchtrainiert. Aber schließlich nicht nur oben anzukommen, sondern auch den Mut aufzubringen, ist neben dem angesagten Gruppen-Spaß die schönste Belohnung.
Wir hatten jedenfalls einen tollen Spaß und vor lauter Lachen haben mir die Bauchmuskeln am meisten wehgetan.

Fazit: Hamburg ist immer eine Reise wert, auch ohne Berge. Und wer Climbing liebt, ist hier gut aufgehoben.

Autor:Sandra aus Alzey

 

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