Das tote Meer

Immer wieder hört man vom toten Meer und dem Zustand der Schwerelosigkeit. Ich habe es erlebt und es ist wirklich zu empfehlen.

Hier ein paar Tipps die es jedoch hierbei zu berücksichtigen gilt und die auf ganz offiziell vor Ort empfohlen werden.

Da hier sicherlich nicht jeder hebräisch spricht, werde ich die „Regeln“ in meinen Worten gern frei übersetzen.

  • Man sollte weder ins Meer springen und schon gar nicht tauchen.
  • Wenn möglich sollte man über den Anleger ins Wasser gehen.
  • Geh soweit ins Wasser bis du dich in die Hocke setzen kannst und dann lehne dich sachte zurück.
  • Lege deinen Hinterkopf ins Wasser.
  • Spritze weder dich noch andere mit dem Wasser voll
  • Vermeide jegliches Trinken des Wasser, wenn du doch etwas schluckst kontaktiere bitte umgehen die Bademeister vor Ort.
  • Bitte trinke regelmäßig Trinkwasser.

All dies sind wichtige Ratschläge die man unbedingt beherzigen sollte.

Des Weiteren empfehle ich, Badeschuhe um ins Wasser zu kommen. Eventuell einen Hut den es kann wirklich weiß werden und ja vermeidet wirklich jeglichen Kontakt mit dem Wasser im Gesicht.

Der Salzgehalt ist enorm und brennt wirklich nach einiger Zeit an sämtlichen Körperstellen… auch da wo man nicht damit rechnet. Lasst euch überraschen und genießt die Erfahrung der Schwerelosigkeit die wirklich seinesgleichen sucht.

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Sonne, Meer und Vulkane – Segeln bei Sizilien

Wir hatten für den letzten Sommerurlaub nicht viel freie Zeit und so entschieden sich meine Freundin Margret und ich für einen siebentägigen Segeltörn im Mittelmeer. Die Reise sollte durch das Revier Sizilien und Liparische Inseln gehen. Die Inselwelt dort ist stark von vulkanischen Einflüssen geprägt. Gesagt, getan, wir mieteten unseren Segler und buchten den Flug zum Stützpunkt. Am Anreisetag wurden wir bei herrlichem Sonnenschein freundlich empfangen und der kleine Motorsegler wurde uns ausgehändigt. Wir brachten unsere Habe und reichliche Vorräte an Bord und drehten eine kleine Testrunde aufs Meer hinaus. Das Schiff war sehr angenehm und wir fühlten uns so richtig wohl. Nun konnte unser Abenteuer beginnen. Die erste Insel, die wir erreichten war Vulcano, dort gibt es eine geschützte Ankerstelle im Porto di Levante. Wir bummelten im kleinen Städtchen. Die Abendsonne war wie aus dem Bilderbuch, wir saßen noch auf Deck und es war herrlich. Der Wind war nicht übermäßig, aber es war immer genug vorhanden, um zu segeln.
Die Insel Stromboli war unsere nächste Anlaufstelle. Der noch intakte Vulkan faszinierte uns, der aufsteigende Rauch wirkte äußerst bedrohlich. Deutlich war der Schwefelgeruch in der Nase zu spüren, es roch angenehm. Ankern war dann in der Baja Milazzo angesagt, einer herrlichen Badebucht, sodass wir erst mal das Meer genossen. Wieder hatten wir traumhaftes Wetter, blauer Himmel, Sonnenschein, zum Baden ideal. Unsere nächste Anlegestelle war der Hafen von Lipari. Hier war touristisch einiges im Gange. Es gab ein historisches Kastell zu besichtigen, das sehr beeindruckend war. Nach einer kleinen Sightseeingtour entschieden wir uns für Pizza und Wein im Ristorante. Wir erreichten noch einige weitere schön Segeletappen und insgesamt ist die Route in dem Revier sehr zu empfehlen. Etwas wehmütig gaben wir schließlich nach einer Woche unseren Segler wieder ab. Es war ein feiner Urlaub, an den wir uns gerne erinnern.

Autor: Michael aus Gießen

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Segeltörns Kroatien: Wo die Natur noch unberührt ist

Als Kind hatte ich eigentlich immer eine Heidenangst vor Wasser. Schließlich schwamm ich wie eine bleierne Ente auf dem Grund – so der Wortlaut meines Vaters, wenn ich wie ein junger Hund im Schwimmbecken rumplanschte. Wohl niemand und am wenigsten ich selbst hätte je geglaubt, dass ich mein Glück auf und im Wasser finden würde. Mit 16 fing ich an zu segeln und fuhr seitdem regelmäßig in Segelurlaube. Dieses Jahr waren nun Segeltörns in Kroatien angesagt. Kroatien selbst ist ein Land mit wunderschöner Natur und herrlich blauem Wasser. Ich konnte mir nichts Schöneres vorstellen, als hier inmitten himmlischer Ruhe meinen Urlaub zu verbringen. Traumhafte Ankerbuchten und malerische Städtchen am Meer warteten hier auf mich. Hier war die Natur noch das, was sie einst gewesen ist: nahezu unberührt. Im Wasser spielende Delfine waren ein normales Bild und doch immer wieder faszinierend. Ich fuhr jeden Tag in einen anderen Hafen. Ich startete in San Giorgio, überquerte den Golf von Trieste und segelte gemächlich an der Küste von Istrien vorbei. Wenn ich Lust auf Gesellschaft hatte, machte ich in einer der schönen Hafenstädte Kroatiens halt. Am besten gefielen mir Pula, Porec, Novigrad und Rovinj, aber auch Vrsar zog mich mit seinen idyllischen Häuschen und den gastfreundlichen Menschen in seinen Bann. Als besonderes Highlight meiner Segeltörns in Kroatien sehe ich meinen Besuch der Kvarner Bucht. Kristallklares Wasser, wunderschöne Ankerbuchten und nette Hafenstädtchen, wie Losini, Ilovic und Susak versüßten mir meinen Segeltörn. Nie werde ich die Ruhe der See, die Gastfreundschaft der Kroaten und das klare Wasser der See vergessen. Ich werde bestimmt wieder Segeltörns in Kroatien machen und meine Seele baumeln lassen.

Autor: Janosch aus Neustadt

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Kitesurfen auf Fuerteventura: Im Rausch der Geschwindigkeit

Ich war Kitesurfen auf Fuerteventura. ‚Super’, mag sich nun manch einer denken, ‚Was ist daran so toll?’. Das Gefühl ist es. Ich gehörte immer zu den Leuten, für die Urlaub einfach die Zeit der Erholung ist und ich wollte dann nicht auch noch Sport treiben – schon gar nicht im Wasser. Doch dann sah ich auf Fuerteventura ein Wahnsinnsangebot für ein Kitesurfing-Angebot und schlug zu. Als leidenschaftlicher Fallschirmspringer wollte ich nun herausfinden, wie es ist, sich auf dem Kiteboard mithilfe eines Windschirms zu bewegen und Tricks zu versuchen.
Anfangs fiel ich häufig ins Wasser und stand kurz vor dem Aufgeben. Doch dann kam der Tag, an dem ich auf dem Brett blieb und wirklich und wahrhaftig Kitesurfen auf Fuerteventura war. Mein Lehrer riet mir, für meine ersten Alleingänge als Kitesurfer die Bucht von Costa Caleta, an der Costa Calma oder an der Playa de Matorral zu nehmen. Hier würden die besten Bedingungen für Kitesurfer herrschen. Der Nordost-Passat sorgt für ideale Wetterbedingungen. Tiefdruckgebiete sind hier auch kaum vorhanden. Das Paradies für Kitesurfer also.
Ich nahm mir also mein Brett und Windschirm und warf mich ins Wasser. Ich spürte, wie sich der Wind in meinem Schirm schob und anfing, mich übers Wasser zu ziehen. Vor meinen Augen zogen die sanft geschwunden Bergformationen Fuerteventuras vorbei, die ungebremst die Kraft des Passats durchließen und mir genug Wind gaben, um in mörderischer Geschwindigkeit über das Wasser zu fegen. Irgendwo wollte ich mehr. Ich erkundigte mich, wo das wahre Kitesurfing-Paradies für Profis sei und wurde zu den Spots von Corralejo geschickt. Hier erlebte ich das ganze Feeling von Freiheit, Geschwindigkeit und Gefahr. Ich werde das Gefühl nicht vergessen, über das blaue Wasser des Atlantischen Ozeans zu fliegen und eins mit der Naturgewalt des Ozeans zu sein.

Autor: Jan aus Cuxhaven

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Tauchen auf den Malediven – Der Traum vom Paradies

Seit ich vor vier Jahren die Malediven entdeckt habe, zieht es mich jeden Sommer dorthin. Bisher lag ich immer nur faul am Strand herum und ließ mir die Sonne auf den Bauch scheinen. Dieses Jahr allerdings zog es mich unters Wasser. Tauchen: Warum sollte ich es nicht versuchen? Ich war schon immer der Typ, der gern Neues ausprobiert. Also ging ich zum nächsten Tauchanbieter, meldete mich an und schon ging es los. Es war herrlich. Natürlich hatte ich zuerst Angst. Was ist, wenn ich einen Tauchunfall habe. Oder was ist, wenn ich zurückgelassen werde? All diese Gedanken verschwanden aus meinem Kopf, sobald ich unter Wasser war. Flache Korallengärten, alte Wracks, Schildkröten, Adlerrochen, Mantas und unzählige Fischschwärme warteten im Indischen Ozean auf mich. Es war so still, dass ich nur noch ein Rauschen in meinen Ohren hatte. Nur einmal blieb mein Herz fast stehen: Ein Riffhai schwamm auf mich zu. Mein Tauchlehrer gab mir ein Zeichen. Ich solle mich ruhig verhalten. Das tat ich. Ich war fast beleidigt, als der Hai an mir vorbei schwamm, ohne mich zu beachten.
Nach ein paar Übungsstunden unter Wasser war ich so fit, dass mich mein Tauchlehrer fragte, ob ich Lust hätte, an einer Tauchkreuzfahrt teilzunehmen. Natürlich hatte ich die. Schon an Bord war unterschwellig die Aufregung zu spüren, die von den Tauchern ausging. Schließlich ging es hier an Tauchplätze, die ich sonst nie zu sehen bekommen hätte. Das, was ich sah, werde ich nie vergessen: eine nahezu unberührte Korallenlandschaft mit Meeresbewohnern, die Menschen so wenig gewohnt waren, dass sie nicht einmal Angst vor uns hatten.
Tauchen auf den Malediven? Immer wieder! Nächstes Jahr bin ich wieder dort.

Autor: Johannes aus Kleve

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Am Wochenende zum Surfen nach Holland

Es muss nicht immer die Karibik oder der Atlantik sein. Der “perfekte Welle” findet der Surfer ab und an auch in der Nähe der eigenen Haustür. In meinem Fall ist die Haustür Kleve und mein Trip übers Wochenende geht meist nach Holland, genauer gesagt zum Brouwersdam. Gerade mal zwei Autostunden entfernt liegt einer der beliebtesten Surfspots Hollands und näher ran ans Wasser kommt man kaum. Wenn Ihr länger bleibt, leg ich Euch das Zeil- & Surfcentrum als gute Bett & Breakfast Möglichkeit ans Herz. Da ist man bestens aufgehoben und trifft junge und ältere Surfer vieler Nationalitäten, eine gute Möglichkeit sich auszutauschen. Und wenn an der Ausrüstung was ausgetauscht werden muss, bietet der Shop im Zentrum so ziemlich alles, damit man schnellstmöglich wieder aufs Wasser kommt.

Unterricht gibt es hier natürlich auch. Wenn man nichts übrig hat für Menschenmassen, ist es besser, die Ferienzeit zu meiden. Der Hammer dieses Jahr war für mich die Mission XL, zu der auch die Cracks der Szene kamen. Aber nicht nur hier, die ganze Küste bietet beste Voraussetzungen für Windsurfer. Allerdings kenne ich die nur von den Erzählungen anderer Surfer. Wijk an Zee zum Beispiel soll was für Fans hoher Wellen sein und Maasvlaakte nur was für Profis auf dem Brett.

Autor: Johannes aus Kleve

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Segeltörns auf der Ostsee – auf in die dänische Südsee!

Segeln ist ein Kindheitstraum von mir. Ich habe es aber bisher nie weiter, als bis zu einem Grundkurs geschafft. Das heißt, ich kann eine Jolle auf einem See mit etwas Glück vor den Wind bringen, ohne dabei zu kentern. Trotzdem wollte ich immer mit einer Yacht aufs Meer hinaus und mir dort den Wind um die Nase wehen lassen.
Zum Glück gibt es dafür Mitsegeltörns. Hier können auch Ungeübte mit einem Skipper zusammen einen richtigen Segelurlaub verbringen und dabei auch noch so einiges lernen. Meine Frau und ich haben dieses Jahr einen Segeltörn auf der Ostsee gebucht. Südlich von Fünen beginnt die sogenannte „Dänische Südsee“ mit ihrem herrlich blauen Wasser und ihren vielen verstreut liegenden kleinen Inselchen. Dort gibt es versteckte, menschenleere Buchten zum Baden und malerische Städtchen für einen romantischen Landgang. Die Ostsee ist hier wegen der optimalen Windverhältnisse für Segler bestens geeignet. Die idealen Voraussetzungen also für einen ruhigen, erholsamen Segeltörn.
Wir starteten vom dänischen Hafen Marstal aus. Mitbringen mussten wir nur uns und wetterfeste Kleidung. Zwar war das Wetter trocken und zeitweise sogar sonnig, aber das kann sich auf dem Meer schnell ändern. Zu Beginn erhielten wir vom Skipper eine gründliche Sicherheitseinweisung – und dann ging es auch schon los. Sechs Tage lang auf hoher See. Der Skipper erklärte uns unterwegs alle nötigen Handgriffe, sodass sogar meine völlig unerfahrene Frau bald aktiv an Bord mitarbeitete. Der Segeltörn wurde eine gelungene Mischung aus Sportsegeln, Sightseeingtour und Badeurlaub. Da blieb keine Zeit für Langeweile.
Wir haben gleich für nächstes Jahr wieder gebucht. Da wollen wir uns dann Bornholm näher ansehen.

Autor: Simon aus Gießen

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Joggen am Strand – Fitnesstraining und Meditation zugleich

Ich fahre regelmäßig im Urlaub ans Meer – am liebsten nach Frankreich. Im Frühsommer locken mich die weiten Sandstrände der Bretagne, im Herbst freue ich mich über die lauen Tage im Languedoc-Roussillon.
Ein schöner Nebeneffekt dabei ist, dass der tägliche Ausdauersport am Meer viel mehr Spaß macht, als zu Hause. Joggen am Strand ist Erholung pur. Die beste Zeit ist entweder morgens, wenn die Sonne gerade aufgeht oder abends, wenn die Badegäste aufgebrochen sind und langsam wieder Ruhe einkehrt.
Du läufst barfuß über den nassen Sand, während die Brandung einen feinen Nebel erzeugt. Die Luft ist voll von kleinsten Wasserteilchen und dem Geruch von Salz und Tang. Jeder Atemzug ist ein Genuss. Mit der Zeit nimmt einen das Geräusch der anbrandenden Wellen ganz gefangen. Es ist schon beinahe so etwas wie eine meditative Stimmung, die dann aufkommt. Ein angenehmes Gefühl von Ruhe und Frieden.
Neben der Entspannung hat Joggen am Strand auch einen sportlichen Effekt. Es ist nämlich wesentlich anstrengender, durch den Sand zu laufen, als beispielsweise auf einem gut federnden Waldboden. Dadurch ist Joggen am Meer eine ausgezeichnetes Konditionstraining. Wer es ausprobieren möchte, sollte mit einer kleinen Runde anfangen und sich dann langsam steigern. Sonst erwacht er am nächsten Morgen wie ich mit einem Mords Muskelkater.
Zum Schluss noch eine Bemerkung zum Barfußlaufen. Ich praktiziere es schon seit Jahren erfolgreich, aber leider besteht der Strand nicht nur aus Sand. Vom Angelhaken über Muscheln bis hin zu Glasscherben und anderem unliebsamem Treibgut ist mir schon einiges begegnet. Das kann einem Jogger schon mal unangenehme Verletzungen zufügen. Daher würde ich besonders an sehr überlaufenen Strandabschnitten doch eher zu Schuhen raten.

Autor: Jenny aus Duisburg

 

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Windsurfen lernen an der Ostsee

Ich habe im Urlaub zum Windsurfen gefunden. Das ist jetzt schon gut sechs Jahre her und begann in einer Surfschule an der Ostsee. Meine Eltern fahren jedes Jahr an den Darß, schon seit ich denken kann. Auch als Teenager mit 16 musste ich noch mit. Mein Vater wollte, dass ich segeln lerne so wie er, aber das war überhaupt nicht mein Ding. Ich wollte etwas mit mehr Action. Dann also Windsurfen.

Die erste Surfschule, die ich ausprobierte, gefiel mir nicht. Die Anzahl der Kursteilnehmer war mir mit 14 viel zu groß. Keiner hatte richtig Zeit für mich und meine Fragen. Überhaupt hatte ich das Gefühl, die machen das nur wegen dem Kommerz. Da bin ich schnell wieder verschwunden. Ich fand dann eine andere Schule in Darß-Zingst. Die war echt cool. Der Lehrer war ein echter Freak, aber er hatte es voll drauf. Er nahm uns richtig ran und hat viel auf die richtige Technik gegeben. Neben dem ausführlichen praktischen Teil gab es auch viel Hintergrundwissen über das Equipment. Safety-First war übrigens auch ein großes Thema. Also Gefahren im Wasser und die allgemeinen No-gos beim Windsurfen. Nach dem Grundkurs habe ich noch einen Intensivkurs drangehängt. Mein Vater wollte auf Nummer sicher gehen. Aber das war ok, es hat mir viel gebracht. In der zweiten Urlaubswoche bin ich dann allein losgezogen, die Ausrüstung kann man ja überall mieten. Das ging schon ganz gut ab.
Soviel Spaß hatte ich an der Ostsee noch nie. Ich kann nur jedem empfehlen, da mal rein zu schnuppern. Windsurfen lernen ist echt der Hammer und gar nicht schwer. Es gibt teilweise schon Kurse für Grundschulkinder.

Autor: Philip aus Kassel

 

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Auf den Spuren von Napoleon und den korsischen Hirten

Unser diesjähriger Freundinnen-Ausflug sollte mal was ganz Anderes werden. Jedes Jahr sind wir für eine Woche gemeinsam ohne Männer on Tour. Wir, das sind vier ehemalige Schulfreundinnen, heute in alle Winde verstreut. Diese Woche ohne Männer ist unser persönliches Highlight und deshalb waren wir um so skeptischer über den ersten Vorschlag “Wanderurlaub auf Korsika”. Schließlich ist diese Insel nicht gerade so bekannt. Ich kenne sie nur aus Erzählungen meines Ex von seinem Taucherurlaub. Also war gute Planung vorab unabdingbar.

Bei der Ankunft war das Wetter etwas durchwachsen. Aber bereits einige Stunden später lernten wir den besonderen Reiz dieser Mittelmeerinsel kennen. Hier gibt es keine angelegten Wanderrouten, aber das scheinbare Querfeldein der Trampelpfade korsischer Hirten ( hatten wir uns im Internet auserkoren ) war ein völlig neues Lauferlebnis. Gutes Schuhwerk ist hier unbedingt erforderlich. Die Landschaft von Korsika ist so wild und ursprünglich. Die Wanderungen durch Gebirge und vorbei an glasklaren Bergseen haben wir zunächst als geführte Tour gebucht. Das erschien uns beim ersten Besuch auf Korsika einfach sicherer. Und auf diesem Weg hatten wir auch den Vorteil, dass unser Führer Kontakt zu Einheimischen ermöglicht hat.
Für geübte Wanderer wird der 150km lange Fernwanderweg GR 20 gerühmt, den wir allerdings nicht gegangen sind. Unsere Wege führten uns an den Küsten entlang, wo wir die fantastische Steilküste bei Bonifacio bewundert haben. Ganz toll war auch Ajaccio. Hier wurde Napoleon geboren und wir sind seinen Spuren gefolgt.

Korsika war eine Reise wert. Für die unzähligen Wanderwege kann man getrost mehr als zwei Wochen planen oder einen weiteren Besuch im nächsten Jahr.

Autor: Jenny aus Duisburg

 

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