Radeln weg vom Ballermann hinein ins schöne Mallorca

Wie sieht man möglichst viele der schönsten Ecken einer Landschaft, ohne mit dem PKW daran vorbei zu rauschen? Richtig: mit dem Rad. In dem Jahr nach meiner Scheidung war ich recht unternehmungsfreudig und auch bereit Neues auszuprobieren. Und endlich sollte mein Urlaub einmal ganz auf mich zugeschnitten sein. Was ich bis dahin nicht wusste, ist, dass Deutschlands liebste Kolonie Mallorca ein Eldorado für Mountainbiker und Rennradfahrer ist. Sogar Profis bereiten sich hier auf Wettkämpfe vor. Da mein “Feld-Wald-Wiesen-Rad” zwar stadtparktauglich ist, aber auch nur schwer in den Koffer passt, habe ich mich vorab informiert und in meinem Urlaubsort ein geländetaugliches Mountainbike für die Dauer des Aufenthalts ausgeliehen. Auch die Touren kann man sich vorab wunderbar im Internet auswählen, trotzdem waren die Straßenkarte und ein Rad-Navi mein ständiger Begleiter. Ausgangspunkt für alle Touren war mein Urlaubsort Palma de Mallorca. Als Nicht-Profi habe ich bewusst flache Strecken gewählt, weil ich mehr Wert auf Landschaft als auf Training gelegt habe. Ausgestattet mit festem und flüssigem Proviant ging die erste Tour ab Palma auf einem markierten Radweg. Die Gesamtstrecke von 20 km einfach zum Cap Blanc und seinem Leuchtturm verging wie im Flug. Etwas enttäuscht war ich, dass beides auf abgesperrtem Militärgelände liegt. Dank Navi habe ich mich in den Tagen danach auch ohne Planung auf Tour begeben und dabei die wirklich sehenswerten Eckchen von Mallorca für mich entdeckt. Auch im nächsten Jahr werde ich wieder dort sein, allerdings dann im Frühjahr, da sind die Temperaturen erträglicher und der Tourismus ist noch nicht so aktiv.

Autor: Martina aus Potsdam

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Berchtesgarden früher zu Fuß, heute “per Pedes”

In Berchtesgarden, speziell in Garmisch-Partenkirchen, war ich bereits als Kind sehr oft mit den Großeltern in Urlaub. Lange Wanderungen in einer tollen Berglandschaft und viele bunte Stocknägel sind mir davon noch in Erinnerung. Heute ist das Urlaubsziel das Gleiche, die Fortbewegung jedoch weitaus schneller und gewagter. Mit dem Mountainbike nach Berchtesgarden verspricht Spaß ohne Ende. Hier kann mein Bike seinem Namen alle Ehre machen. Und es gibt nur wenig erhabenere Gefühle als so richtig ausgepowert an der Reintal Anger Hütte anzukommen. Belohnt wird man nicht nur mit einem Trip durch eine fantastische Landschaft, sondern auch mit der tollen Aussicht zu Zugspitze. Die Strecke ist mit 45 km und über 1300 hm Differenz ausgelegt für geübte Fahrer und stabile Bikes. Die teilweise steilen Schotterwege sind ansonsten nicht zu bewältigen, ohne Schaden zu nehmen. Aber auch weniger ambitionierte Biker können hier auf einfacheren Strecken die Landschaft genießen. Und wer´s gerne nen Zahn heftiger mag, der sollte sich mal in den Bikeparks, z. B. in Lenggries umschauen. Spaß pur auch auf geliehenen Bikes guter Marken ist da vorprogrammiert. Und man trifft das ganze Jahr über Gleichgesinnte zum Austausch und gemeinsamen Biken. Unterkünfte gibt es in Berchtesgarden für jeden Geldbeutel und die Anreise per Bahn oder Auto inklusive dem fahrbaren Untersatz klappt auch gut.

Autor: Timo aus Freising

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Urlaub in der Schweiz: Ski im Winter, Bike im Sommer

Wir sind ein sehr sportliches Pärchen und so ist auch unser Urlaub immer mit viel Aktivität verbunden. Unsere Winter-Auszeit verbringen wir meist in St. Moritz im Engadin in der Schweiz und frönen dort dem Skisport. Vor zwei Jahren haben wir während dieser Zeit dann den Tipp erhalten, doch auch mal im Sommer vorbeizuschauen. Mountainbiken im Engadin sei sehr beliebt und es stünden tolle ausgeschilderte Routen zur Verfügung. In diesem Frühsommer haben wir das nun in die Tat umgesetzt und haben unser Skiparadies von einer neuen Seite kennengelernt. Praktischerweise war die Unterkunft die Gleiche wie im Winter. Und der Skiservice, der uns im Winter mit Rat und Material zur Seite steht, lebt im Sommer von den Mountainbikern. Das ist schon ein Vorteil, wenn man gleich bekannt ist. Deshalb haben wir auch die eigenen Räder zu Hause gelassen und beim Händler unseres Vertrauens bestens gewartete Modelle ausgeliehen. Statt mit dem Skilift sind wir diesesmal allerdings mit der Gondel gefahren, denn schließlich mussten die Bikes ja mit (kostet übrigens nur einen geringen Aufpreis). Und eines ist schnell klar: das Engadin ist immer schön! Hier weiß man, was die Besucher wünschen. Die von uns ausgesuchten Routen waren bestens ausgeschildert und entsprachen den vorgegebenen Beschreibungen, also keine böse Überraschungen und auch keine Langeweile aufgrund Unterforderung. Die fantastische Landschaft gibt Aufgaben vor und man kann sie mit viel Spaß bewältigen.

Autor: Caro aus Regensburg

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Mit dem Mountainbike im Mittelgebirge

Die deutschen Mittelgebirge eignen sich hervorragend für Touren mit dem Mountainbike. Anders als im Hochgebirge sind die Höhenunterschiede hier nicht so gravierend. Es ist mehr ein sanftes Auf und Ab. Die Landschaft ist äußerst abwechslungsreich und bietet Naturfreunden einiges an sehenswerten Eindrücken. Außerdem ist jedes Mittelgebirge anders. Die Eifel und Vulkaneifel mit ihren Maaren oder die Schwäbische Alb mit ihrer einzigartigen Karstlandschaft sind nur zwei Beispiele dafür.
Mountainbiker erwartet im Mittelgebirge ein sehr abwechslungsreicher Streckenverlauf. Auf dem gut ausgebauten Wegenetz in Deutschland geht es auf romantischen Spuren an Flüssen und Seen entlang oder auf geschichtsträchtigen Pfaden von einer Burg zur anderen. Weite Hochplateaus und atemberaubende Steilstrecken gehören ebenso dazu wie erlebnisreiche Stecken in unangetastet Urwäldern und Hochmooren.
Spitzensportler können auf anspruchsvollen Parcours bergauf ein effizientes Konditionstraining betreiben oder in rasanten Abfahrten ihr Können und Geschick unter Beweis stellen.
Mit dem Mountainbike im Mittelgebirge ist immer was los.
Dazu kommt noch, dass die Mittelgebirge gar nicht weit weg sind. Hier braucht wirklich keiner in die Ferne zu schweifen. Viele Urlaubsorte in ganz Deutschland haben ihre Regionen inzwischen für Radurlauber erschlossen. Sporthotels und Ferienwohnung sind auf Biker bestens eingestellt und bieten unter anderem einen kompetenten Fahrradverleih, umfangreiches Kartenmaterial oder geführte Touren in die Umgebung. Zudem lassen sich die meisten Radtouren inzwischen komfortabel mit GPS abfahren.
Auf die Art bieten Mittelgebirge ein vielseitiges Urlaubsvergnügen für alle Altersgruppen.

Autor: Philip aus Kassel

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Mountainbike-Urlaub in Südtirol – die schönsten Touren

Wir sind eine sehr sportliche Familie. Die Ferien der Jungs nutzen wir meist für ausgedehnte Touren mit dem Mountainbike. Am liebsten sind wir in den Bergen unterwegs. Ich habe gelesen, dass sich Südtirol langsam zu einem Geheimtipp für Biker entwickelt. Das kann ich nur bestätigen und möchte euch unsere schönsten Touren vorstellen.
Südtirol ist ein sehr abwechslungsreiches Gebiet. Jede Region hat ihren besonderen Reiz. Auf gut ausgebauten Radwegen kann man beispielsweise Eisack- und Pustertal erkunden. Ein besonderes Erlebnis für uns sind hier die ehemaligen Militärpfade, die von den Seitentälern aus in die Berge führen.
Ein weiteres Highlight, das man bei einem Mountainbike-Urlaub in Südtirol unbedingt kennenlernen sollte, ist das Gebiet um Gröden und die Seiser-Alm. Hier sind die Gemeinden ganz auf Biker eingestellt und haben zusammen ein umfangreiches Tourennetz erschlossen. Uns gefällt die ganze Gegend super gut, es gibt immer wieder Neues zu entdecken. Die Routen sind alle mit GPS erfasst und bieten locker Beschäftigung für 14 Tage. Besonders freut mich, dass hier Naturschutz und Mountainbiking keinen Gegensatz darzustellen scheinen. Denn immerhin ist die Seiser-Alm seit 2009 UNESCO Weltnaturerbe. Trotzdem sind Biker dort herzlich willkommen.
Richtig tief in die Alpen geht es in den Brenta Dolomiten. Dort gibt es ebenfalls ein relativ neues, gut durchdachtes Wegenetz. Biker finden hier atemberaubende Rundwege in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, de nur darauf warten, unter die Stollen genommen zu werden.
Zum Schluss noch ein Tipp für alle, die es nicht ganz so extrem mögen: Schaut euch unbedingt die Region um Eppan und den Montiggler See an! An der Südtiroler Weinstraße gelegen gib es dort neben den abwechslungsreichen Wald- und Wiesenwegen und malerischen Burgen auch den ein oder anderen kulinarischen Höhepunkt zu erleben.

Autor: Daniela aus Fürth

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Mit dem Moutainbike zum Tegernsee Festival

Im Mai fand zum achten Mal das Mountainbike Festival im Tegernseer Tal statt. Das ist immer ein richtiges Mega-Event für alle Radfans mit großem Rahmenprogramm und vielen Angeboten. Schon zu Beginn der Festival-Woche sorgt ein spannendes und abwechslungsreiches Programm für Stimmung und gute Laune. Dass auch für das leibliche Wohl ausgezeichnet gesorgt ist, versteht sich von selbst.
Am eigentlichen Rennwochenende geht es dann richtig in die Vollen. Mountainbiker können dort auf zahlreichen Testparcours, beim Hillclimbing und beim beliebten Zeitrennen „RocktheClock“ ihr Können zeigen. Das macht auch als Zuschauer Spaß und ist außerdem extrem spannend.
Auch für die Nachwuchstalente wird einiges geboten. Beim „Kids on Bike MTB-Cup“ starten Kinder und Jugendliche in unterschiedlichen Klassen und zeigen den Erwachsenen mal so richtig, was eine Harke ist.
Höhepunkt der Veranstaltung ist jedoch immer der große Mountainbike Marathon. Die Teilnehmer können zwischen vier unterschiedlichen Streckenverläufen durch das Tegernseer Tal wählen. Das Kräftemessen findet dann vor der traumhaften Kulisse der Tegernseer Alpen statt. Mitmachen kann jeder mit gültiger Starterlaubnis. Die Anmeldung ist schon lange im Voraus bequem via Internet unter der Adresse http://www.mtb-festival.de möglich. Oder direkt während des Festivals im Organisationszelt. Den Siegern winken dabei ein nettes Preisgeld und eine Urkunde.
Also, unbedingt vormerken: Im Mai mit dem Moutainbike auf das Tegernsee Festival kommen und eine einmalige Festwoche miterleben!

Autor: Caro aus Regensburg

 

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Mit dem Mountainbike im Bayerischen Wald

Der Bayerische Wald gilt als absolutes Eldorado für Mountainbiker. Das kann ich voll und ganz unterschreiben. Es gibt wenig vergleichbare Orte in Deutschland mit einem derart dichten und abwechslungsreichen Tourennetz für das Mountainbike, wie der Bayerische Wald. Und das sage ich nicht nur, weil ich von dort komme. Na ja, ok, ein bissel Heimatstolz ist sicher auch dabei. Schließlich hat die Fachwelt im Magazin ‘bike’ nur gutes über Bayerns Osten geschrieben.
Wer sich selbst davon überzeugen möchte, ist herzlich willkommen! Ob geführte Tour oder Erkundung im Alleingang, der Bayerische Wald ist auf Mountainbiker bestens vorbereitet. Viele Strecken sind inzwischen mit bequemer GPS-Navigation ausgestattet und bieten besonders viel Komfort.
Wobei ein Führer natürlich spezielle Strecken und Gegenden kennt, die nicht unbedingt in den Büchern und Reiseführern abgedruckt sind. Wer es gerne actionreich und naturnah mag, kommt bei einer geführten Tour ganz sicher auf seine Kosten.
Entlang der tschechischen Grenze ist der Bayerische Wald noch ein echter deutscher Urwald. Die Touren dort haben es teilweise richtig in sich. Die Bergpassagen sind steil und auch Felsen und Geröll gibt es zur Genüge. Für ein Mittelgebirge geht es hier bergauf und bergab richtig zur Sache. Aber auch Familien und Ungeübte finden hier garantiert die passenden Touren. Wie gesagt, das Wegenetz ist gut ausgebaut und unglaublich vielfältig. Einfach bei der Touristeninformation am Urlaubsort nachfragen, die helfen euch gerne weiter.
Selbst wer kein eigenes Radl dabei hat, geht bei uns nicht leer aus. Denn gute Mountainbikes können in jeder größeren Stadt gemietet werden.

Autor: Caro aus Regensburg

 

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Mit dem Moutainbike ins Allgäu

Das Allgäu ist mein spezielles Downhill-Paradies. Hier geht’s wirklich über Stock und Stein. Je nach Schwierigkeitsgrad und Länge bin ich dabei schon mal ganzen Tag unterwegs. Der Reiz liegt zum einen in den abwechslungsreichen Strecken. Und zum anderen ist das Angebot an Touren für das Mountainbike im Allgäu ungeheuer groß. Ich komme jetzt seit vier Jahren dorthin und habe immer noch nicht alles ausprobiert.
Am liebsten sind mir dabei die Guided Tours, also geführte Touren mit dem Mountainbike. Da ich von weiter weg komme, ist es praktisch, dass ich bei dieser Tour alles im Voraus buchen kann. Bike und Ausrüstung werden bei Bedarf gestellt und der Führer kümmert sich um die Routenplanung und die Gruppeneinteilung. Mir bleibt nur noch das Aufsteigen und Genießen.
Letzten Sommer hatte ich mir etwas Besonderes gegönnt und eine mehrtägige Tour mit Hüttenübernachtung gebucht. Das war besonders cool, weil es dabei zwei Tage lang volles Programm gab. Wir fuhren zu sechst mit den Bikes hinauf zur Grüntenhütte. Dort haben wir uns eingerichtet und etwas gegessen. Danach standen kleinere Entdeckungsreisen auf eigene Faust oder Techniktraining auf dem Programm. Zum Abschluss des Tages gab’s eine nette Männerrunde am Lagerfeuer. Richtig urig war das. Am nächsten Morgen mussten wir leider recht früh aus den Federn und wieder ‘rauf aufs Bike. Spätestens da war die Müdigkeit vergessen. Das Panorama war der absolute Hit! Ein Sommermorgen auf den Bergen ist einfach nur schön. Wir haben dann eine ausgiebige Halbtagestour durch die Berge gemacht, dann waren wir noch eine Nacht auf der Hütte. Am nächsten Morgen ging es wieder hinunter ins Tal.

So eine geführte Mountainbike-Tour sollte jeder mal ausprobieren. Es macht einen Riesenspaß!

Autor: Christian aus Frankfurt

 

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