Kitesurfen auf der Ostsee: Mit dem Wind im Gesicht

Ich gebe zu, dass ich sehr misstrauisch war, als Freunde mich zum Kitesurfen auf der Ostsee einluden. ‚Ostsee’, dachte ich, ‚Ostsee ist doch was für Rentner und Familien mit Kindern, aber doch nichts für eine Funsportart, wie Kitesurfen. Ich wurde eines Besseren belehrt. Kitesurfen auf der Ostsee war eines meiner schönsten Urlaubserlebnisse überhaupt. Die zahlreichen Boddengewässer und Haffs waren ein Paradies für Kitesurfer. Unzählige Surf-Sports und atemberaubende Kite-Events warteten hier auf uns. Wir kamen direkt zur Kitesurf Trophy Deutsche Meisterschaft an der Ostsee an und wussten angesichts der unglaublichen Tricks wahrer Kitesurf-Meister wieder um den Spaß an diesem Sport. Wir konnten es kaum erwarten, uns selbst ins Wasser und aufs Brett zu stürzen. Wir testeten alle Surfspots, die wir in unserer Nähe finden konnten: Saaler Bodden & Darß, Rostock, Rügen, Bad Doberan, Schwerin und Wismar waren unsere ersten Anlaufstellen. Hier herrschten ideale Kitesurf-Bedingungen: Kaum Wind und die Weite der Ostsee.
Wir gingen nur zum Schlafen in unsere Unterkunft.
Natürlich sahen wir uns auch die Kitesurf-Schulen der Umgebung an – immer darauf bedacht, Neues zu erfahren und zu lernen. Aus Spaß schrieben wir uns als Anfänger bei einer der vielen Kitesurf-Schulen ein. Es war unglaublich. Wir lernten in drei Tagen das Kitesurfen noch einmal. Vor allem die Vorstellung der Kite-Systeme hatte es uns angetan. Wer immer nur den Sport treibt, aber sich sonst nicht in dieser Richtung weiter entwickelt, bemerkt überhaupt nicht, welche Fortschritte das Kitesurfing in Bezug auf Sicherheit und Komfort beim Surfen gemacht hat. Am Ende des Kurses beschlossen wir, unsere Ausrüstung auf Vordermann zu bringen und nächstes Jahr wieder zur Kitesurf Trophy Deutsche Meisterschaft an der Ostsee zu sein.
Kitesurfen auf der Ostsee ist nichts für Rentner und Familien. Hier bedeutet der Sport Spaß, Abwechslung und hervorragende Surfspots für alle Schwierigkeitsgrade. Ich kann es nur empfehlen.

Autor: Roman aus Neubrandenburg

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Ein perfektes Tenniswochenende auch für Nichtspieler wie mich

Ein Tenniswochenende an der Ostsee – das stand auf dem Gutschein anlässlich meines 50. Geburtstags. Ein Spaßvogel aus der Bekanntschaft hatte wohl was verwechselt, denn ich habe noch nie einen Tennisschläger in der Hand gehabt. Aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, sagt der Volksmund und das beiliegende Prospekt war mit sehr vielversprechenden Illustrationen versehen. Ich bin sonst kein “Zugvogel” und tue mich schwer damit, das heimische “Wohlfühlnest” zu verlassen. Der Bekannte war wohl der Meinung, ich müsste mal raus.

Freitags bin ich in meinem Hotel in Scharbeutz eingetroffen. Gleich bei der Ankunft habe ich angegeben, dass ich noch nie Tennis gespielt habe. Aber das schien durchaus kein Problem zu sein. Für Samstag und Sonntag waren je zwei Übungsstunden vorgesehen. Daher hatte ich genügend Zeit auch die Umgebung zu erkunden. Frisch ausgeruht nach einem sehr guten Frühstück habe ich dann meine Trainerin kennengelernt. Sie ist sehr geduldig auf mich eingegangen und hat mir viel Grundlegendes gezeigt, dass ich versucht habe umzusetzen. Und nach zwei Stunden war ich zwar völlig “erschossen”, hatte aber durchaus den einen oder anderen Ballwechsel erfolgreich abgeschlossen. Der zweite Trainings-Tag war dann weitestgehend praktischer Natur. Schließlich war uns Beiden klar, dass man in dieser kurzen Zeit keine Bäume ausreißen kann. Aber es hat dank professioneller Anleitung doch viel Spaß gemacht.

Und in der nahegelegenen Ostsee-Therme habe ich dann dank Sauna, Massage und Spa-Behandlung den aufkommenden Muskelkater in Grenzen halten können. Auch wenn aus mir kein Tennisspieler werden wird, so kann ich mir vorstellen, dass Liebhaber dieser Sportart hier sehr viel Spaß haben werden.

Autor: Horst aus Gedern

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