Wanderurlaub im Schwarzwald: alles Andere als Schwarz

Vielleicht bin ich ja von Kindesbeinen an auf den Schwarzwald geprägt worden. Jedes Jahr aufs Neue war dieser einzigartige Landstrich das Urlaubsziel der gesamten Familie. Kein Auto, zweimal mit Sack und Pack bei der Bahn umsteigen. Aber nichts konnte die Vorfreude auf die frische Luft und schier endlose Natur trüben. Die ersten 14 Tage waren Großeltern, Eltern und Kinder unter einem Dach. Danach hatten wir noch 8 Tage “Oma und Opa – Urlaub”. Und bereits als Kinder sind wir im Schwarzwald viel gewandert. Noch heute zeugen die Stocknägel auf meinem Wanderstock von den unzähligen Stationen unserer Wege durch die beeindruckenden Wälder und Städte der Region.

Auch wenn es damals für uns als Kinder nicht so prickelnd war (ein Schwimmbadbesuch war beliebter), so zieht es mich auch heute noch leidenschaftlich in den Schwarzwald. Wo anders in Deutschland ist die Landschaft so abwechslungsreich, dass sie Wanderrouten für jeden Geschmack und jede Leistungsstufe anbieten kann. Die steilen und anspruchsvollen Wanderwege um und auf dem Feldberg oder die seichten Routen in den Tälern des Glottertals: Die Fernwanderwege des Schwarzwalds sind gezielt angelegt und ermöglichen es jedermann, eigene Strecken zu erstellen.
Ich bin am liebsten in der Gegend um Baierbronn im Nord-Schwarzwald. Aber mein absoluter Geheimtipp sind die umgebauten Mühlen um St. Georgen, die man als Ferienhäuser anmieten kann. Von hier aus gibt es einen Vielzahl von Natur-Sehenswürdigkeiten, die man zu Fuß ansteuern kann. Und immer wieder tauchen die typischen Schwarzwaldhäuser in der Landschaft auf. Kleine Cafés und Ausflugslokale entlang der Wanderrouten bieten die heimischen Spezialitäten wie Schwarzwälder Kirschtorte, Schwarzwälder Schinken und das oft selbst gebraute Kirschwasser an und machen das Weiterziehen schwer.

Der Schwarzwald bietet Wanderfreunden einfach alles: Berge, Wälder, Bäche, Seen, historische Städtchen, sehr nette Menschen, viel frische Luft. Dieses Wander-Menü kann ganz nach Belieben zusammengestellt werden.

Autor: Bernd aus Langen

 

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I love my “Nordic-Walking im Blackwood-Forest”

Zum Nordic Walking kam ich wie die sprichwörtliche “Jungfrau zum Kinde”. Meine Krankenkasse bietet einen Bonus, wenn ein Sportkurs nachgewiesen wird. Nun gut, dachte ich mir, warum nicht mal tun, was (scheinbar) alle tun: Nordic Walking. Und das Erst-Erlebnis war auch gleich so positiv, dass weitere Kurse folgten. Mittlerweile bin ich experimentierfreudiger geworden, was die Wahl meiner Strecken angeht. Und da der Schwarzwald in greifbarer Nähe liegt, bin ich immer öfter dort am Wochenende um mich auszutoben.

Jogging habe ich immer gehasst, aber Nordic Walking ist für mich eine sehr angenehme Art mich auszupowern. Zu finden bin ich dann meist rings um den heimischen Triberg und seine dunklen Wälder, die den englischen Touristen Ausdruck “Black Forest” durchaus nachvollziehbar machen. Die Gegend hier ist meist sehr steil geschnitten und die Wege entsprechend selten über längere Strecken flach. Aber die Natur macht das wieder wett: wundervolle Tannenwälder. Die Luft ist prall gefüllt mit Sauerstoff, dem Geruch von Harz und nur wenig “menschlicher Lärm” stört die Idylle.

Empfehlen möchte ich heute speziell denjenigen, die vielleicht ihren Urlaub hier verbringen, die Wanderwege entlang der Triberger Wasserfälle. Die Guttach, die hier über sieben Stufen zu Tal stürzt, ist ein seltenes und beeindruckendes Schauspiel, mit dem man seinen Nordic Walking Kurs abwechslungsreich gestalten kann. Außerdem tut die feuchte Luft entlang des Weges gut. Und Begegnungen mit allerlei “Ureinwohnern” wie die frechen und touristenerprobten Eichhörnchen sind inklusive.

Die gleichmäßigen Bewegungen, die dem Nordic Walking eigen sind, kombiniert mit dem gesunden Klima des Schwarzwalds – eine idealere Paarung gibt es wohl kaum.

Autor: Manfred aus Freiburg

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Nordic Walking im Urlaub macht einfach Spaß!

Was liegt näher, als sich im Urlaub ausgiebig mit seiner Lieblingssportart zu beschäftigen? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es gerade beim Einstieg sehr hilfreich ist, wenn man sich voll und ganz auf den Sport konzentrieren kann. So habe ich zum Nordic Walking gefunden. In einem Sporthotel im Schwarzwald habe ich Ostern einen Schnupperkurs belegt, weil ich nicht wie der Rest der Familie mit dem Mountainbike losdüsen wollte. Ich fand es total praktisch, dass das Hotel so ein umfangreiches Angebot im Programm hatte. Die Stöcke konnte ich mir problemlos vor Ort ausleihen. Der Trainer war auch supernett. Erst gab es eine ausführliche Einführung in die Technik. Es ist gar nicht so leicht, die Stöcke richtig zu benutzen. Ich war froh, dass mich da jemand angeleitet hat.

 

Nordic Walking im Schwarzwald

Nordic Walking im Schwarzwald

Auch später, als wir die erste Tour gemacht haben. Der Trainer lief nicht nur einfach so vorneweg, er hat immer genau darauf geachtet, was wir machen – und wie. Bei Bedarf gab es Haltungskorrekturen und ansonsten viele nützliche Tipps. Was soll ich sagen? Die Zeit verging wie im Flug und nach dem 3h-Kurs hatte ich den Bogen perfekt raus. Da habe ich mich dann gleich noch für die übrigen fünf Tage für das Gruppenprogramm gemeldet. Zusammen mit drei anderen Damen und einem Trainer ging es von da ab täglich auf den Parcours. Das Wetter war herrlich und wir haben richtig viel von der Gegend gesehen. Ich habe mir dann in einem Laden im Ort eigene Stöcke gekauft, so begeistert war ich. Nordic Walking im Urlaub war ja schon der Hit, aber ich wollte es unbedingt auch zu Hause weiter machen. Zum Trainieren für nächstes Ostern – da buche ich dann gleich eine Power-Woche Intensivtraining!

Autor: Daniela aus Fürth

 

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