Sonne, Meer und Vulkane – Segeln bei Sizilien

Wir hatten für den letzten Sommerurlaub nicht viel freie Zeit und so entschieden sich meine Freundin Margret und ich für einen siebentägigen Segeltörn im Mittelmeer. Die Reise sollte durch das Revier Sizilien und Liparische Inseln gehen. Die Inselwelt dort ist stark von vulkanischen Einflüssen geprägt. Gesagt, getan, wir mieteten unseren Segler und buchten den Flug zum Stützpunkt. Am Anreisetag wurden wir bei herrlichem Sonnenschein freundlich empfangen und der kleine Motorsegler wurde uns ausgehändigt. Wir brachten unsere Habe und reichliche Vorräte an Bord und drehten eine kleine Testrunde aufs Meer hinaus. Das Schiff war sehr angenehm und wir fühlten uns so richtig wohl. Nun konnte unser Abenteuer beginnen. Die erste Insel, die wir erreichten war Vulcano, dort gibt es eine geschützte Ankerstelle im Porto di Levante. Wir bummelten im kleinen Städtchen. Die Abendsonne war wie aus dem Bilderbuch, wir saßen noch auf Deck und es war herrlich. Der Wind war nicht übermäßig, aber es war immer genug vorhanden, um zu segeln.
Die Insel Stromboli war unsere nächste Anlaufstelle. Der noch intakte Vulkan faszinierte uns, der aufsteigende Rauch wirkte äußerst bedrohlich. Deutlich war der Schwefelgeruch in der Nase zu spüren, es roch angenehm. Ankern war dann in der Baja Milazzo angesagt, einer herrlichen Badebucht, sodass wir erst mal das Meer genossen. Wieder hatten wir traumhaftes Wetter, blauer Himmel, Sonnenschein, zum Baden ideal. Unsere nächste Anlegestelle war der Hafen von Lipari. Hier war touristisch einiges im Gange. Es gab ein historisches Kastell zu besichtigen, das sehr beeindruckend war. Nach einer kleinen Sightseeingtour entschieden wir uns für Pizza und Wein im Ristorante. Wir erreichten noch einige weitere schön Segeletappen und insgesamt ist die Route in dem Revier sehr zu empfehlen. Etwas wehmütig gaben wir schließlich nach einer Woche unseren Segler wieder ab. Es war ein feiner Urlaub, an den wir uns gerne erinnern.

Autor: Michael aus Gießen

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Segeltörns Kroatien: Wo die Natur noch unberührt ist

Als Kind hatte ich eigentlich immer eine Heidenangst vor Wasser. Schließlich schwamm ich wie eine bleierne Ente auf dem Grund – so der Wortlaut meines Vaters, wenn ich wie ein junger Hund im Schwimmbecken rumplanschte. Wohl niemand und am wenigsten ich selbst hätte je geglaubt, dass ich mein Glück auf und im Wasser finden würde. Mit 16 fing ich an zu segeln und fuhr seitdem regelmäßig in Segelurlaube. Dieses Jahr waren nun Segeltörns in Kroatien angesagt. Kroatien selbst ist ein Land mit wunderschöner Natur und herrlich blauem Wasser. Ich konnte mir nichts Schöneres vorstellen, als hier inmitten himmlischer Ruhe meinen Urlaub zu verbringen. Traumhafte Ankerbuchten und malerische Städtchen am Meer warteten hier auf mich. Hier war die Natur noch das, was sie einst gewesen ist: nahezu unberührt. Im Wasser spielende Delfine waren ein normales Bild und doch immer wieder faszinierend. Ich fuhr jeden Tag in einen anderen Hafen. Ich startete in San Giorgio, überquerte den Golf von Trieste und segelte gemächlich an der Küste von Istrien vorbei. Wenn ich Lust auf Gesellschaft hatte, machte ich in einer der schönen Hafenstädte Kroatiens halt. Am besten gefielen mir Pula, Porec, Novigrad und Rovinj, aber auch Vrsar zog mich mit seinen idyllischen Häuschen und den gastfreundlichen Menschen in seinen Bann. Als besonderes Highlight meiner Segeltörns in Kroatien sehe ich meinen Besuch der Kvarner Bucht. Kristallklares Wasser, wunderschöne Ankerbuchten und nette Hafenstädtchen, wie Losini, Ilovic und Susak versüßten mir meinen Segeltörn. Nie werde ich die Ruhe der See, die Gastfreundschaft der Kroaten und das klare Wasser der See vergessen. Ich werde bestimmt wieder Segeltörns in Kroatien machen und meine Seele baumeln lassen.

Autor: Janosch aus Neustadt

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Segeltörns auf der Ostsee – auf in die dänische Südsee!

Segeln ist ein Kindheitstraum von mir. Ich habe es aber bisher nie weiter, als bis zu einem Grundkurs geschafft. Das heißt, ich kann eine Jolle auf einem See mit etwas Glück vor den Wind bringen, ohne dabei zu kentern. Trotzdem wollte ich immer mit einer Yacht aufs Meer hinaus und mir dort den Wind um die Nase wehen lassen.
Zum Glück gibt es dafür Mitsegeltörns. Hier können auch Ungeübte mit einem Skipper zusammen einen richtigen Segelurlaub verbringen und dabei auch noch so einiges lernen. Meine Frau und ich haben dieses Jahr einen Segeltörn auf der Ostsee gebucht. Südlich von Fünen beginnt die sogenannte „Dänische Südsee“ mit ihrem herrlich blauen Wasser und ihren vielen verstreut liegenden kleinen Inselchen. Dort gibt es versteckte, menschenleere Buchten zum Baden und malerische Städtchen für einen romantischen Landgang. Die Ostsee ist hier wegen der optimalen Windverhältnisse für Segler bestens geeignet. Die idealen Voraussetzungen also für einen ruhigen, erholsamen Segeltörn.
Wir starteten vom dänischen Hafen Marstal aus. Mitbringen mussten wir nur uns und wetterfeste Kleidung. Zwar war das Wetter trocken und zeitweise sogar sonnig, aber das kann sich auf dem Meer schnell ändern. Zu Beginn erhielten wir vom Skipper eine gründliche Sicherheitseinweisung – und dann ging es auch schon los. Sechs Tage lang auf hoher See. Der Skipper erklärte uns unterwegs alle nötigen Handgriffe, sodass sogar meine völlig unerfahrene Frau bald aktiv an Bord mitarbeitete. Der Segeltörn wurde eine gelungene Mischung aus Sportsegeln, Sightseeingtour und Badeurlaub. Da blieb keine Zeit für Langeweile.
Wir haben gleich für nächstes Jahr wieder gebucht. Da wollen wir uns dann Bornholm näher ansehen.

Autor: Simon aus Gießen

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