Windsurfen lernen an der Ostsee

Ich habe im Urlaub zum Windsurfen gefunden. Das ist jetzt schon gut sechs Jahre her und begann in einer Surfschule an der Ostsee. Meine Eltern fahren jedes Jahr an den Darß, schon seit ich denken kann. Auch als Teenager mit 16 musste ich noch mit. Mein Vater wollte, dass ich segeln lerne so wie er, aber das war überhaupt nicht mein Ding. Ich wollte etwas mit mehr Action. Dann also Windsurfen.

Die erste Surfschule, die ich ausprobierte, gefiel mir nicht. Die Anzahl der Kursteilnehmer war mir mit 14 viel zu groß. Keiner hatte richtig Zeit für mich und meine Fragen. Überhaupt hatte ich das Gefühl, die machen das nur wegen dem Kommerz. Da bin ich schnell wieder verschwunden. Ich fand dann eine andere Schule in Darß-Zingst. Die war echt cool. Der Lehrer war ein echter Freak, aber er hatte es voll drauf. Er nahm uns richtig ran und hat viel auf die richtige Technik gegeben. Neben dem ausführlichen praktischen Teil gab es auch viel Hintergrundwissen über das Equipment. Safety-First war übrigens auch ein großes Thema. Also Gefahren im Wasser und die allgemeinen No-gos beim Windsurfen. Nach dem Grundkurs habe ich noch einen Intensivkurs drangehängt. Mein Vater wollte auf Nummer sicher gehen. Aber das war ok, es hat mir viel gebracht. In der zweiten Urlaubswoche bin ich dann allein losgezogen, die Ausrüstung kann man ja überall mieten. Das ging schon ganz gut ab.
Soviel Spaß hatte ich an der Ostsee noch nie. Ich kann nur jedem empfehlen, da mal rein zu schnuppern. Windsurfen lernen ist echt der Hammer und gar nicht schwer. Es gibt teilweise schon Kurse für Grundschulkinder.

Autor: Philip aus Kassel

 

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